Am Sonntag wurde in Auferstehung-Chritsi Erstkommunion gefeiert. Fotos: Roland Zimmerer

ROTTWEIL (pm) – 28 Kin­der fei­er­ten in der Rott­wei­ler Gemein­de Auf­er­ste­hung Chris­ti Erst­kom­mu­ni­on. Unter dem The­ma: „Eine Lie­be, die sich gewa­schen hat“, hat­ten sich die Jungs und Mäd­chen meh­re­re Mona­te auf die­sen Tag vor­be­rei­tet.

Grund genug für Gemein­de­re­fe­rent Mar­tin Hen­sel, die­ses  The­ma in sei­ner Pre­digt auf­zu­grei­fen und den anwe­sen­den Gäs­ten eini­ge wert­vol­le Impul­se mit­zu­ge­ben. „Eine Lie­be, die sich gewa­schen hat“, erin­ne­re an den letz­ten Abend Jesu mit sei­nen Jün­gern vor sei­nem Tod, an dem er ihnen das Abend­mahl hin­ter­las­sen hat, an dem er ihnen aber auch die Füße gewa­schen hat und somit vor­ge­lebt hat, wie er sich den Umgang von Chris­ten unter­ein­an­der vor­stellt.

Hen­sel zeig­te an eini­gen kon­kre­ten Bei­spie­len aus dem Leben auf, was „Fuß­wa­schung“ heu­te bedeu­ten könn­te. Sich im Klas­sen­zim­mer zu bücken, um das Papier auf­zu­he­ben, auch wenn man es nicht hat fal­len las­sen oder als Vor­ge­setz­ter ganz Ohr bei sei­nen Ange­stell­ten zu sein, waren zwei Bei­spie­le, mit denen er das Ohr sei­ner Zuhö­rer in der voll­be­setz­ten Kir­che gewann.

Umrahmt wur­de der Got­tes­dienst von „Tibi Deo“, ein­mal mehr mit der Stim­me von Syl­via Gra­th­wohl, die mit ihren Musi­kern dem Fest einen fröh­li­chen und tief­sin­ni­gen Cha­rak­ter gab. Ein Höhe­punkt war sicher­lich der Chor der Eltern, die nach der ers­ten Kom­mu­ni­on ihrer Kin­der vom Altar­raum aus das Lied „Sag mir wer glaubt mit den Kin­dern“ den Kin­dern und ihren Gäs­ten zusan­gen und damit nicht nur gesang­li­che Qua­li­tä­ten bewie­sen.
 
Für vie­le Gäs­te, die sonst nicht so ver­traut mit katho­li­schem Leben sind, war die­ser Got­tes­dienst ein erhel­len­der Ein­blick in die Offen­heit, die in Auf­er­ste­hung Chris­ti gelebt wird.