Farbenprächtiger letzter Sonntag der Fastenzeit

ROTTWEIL (hil) – Der Palmsonntag ist der letzte Sonntag der Fastenzeit. Mit ihm beginnt die Karwoche, in der Christen des Leidens und Sterbens Jesu am Kreuz gedenken. Evangelische und katholische Christen erinnern an diesem Tag an den Einzug Jesu in Jerusalem.

Er ritt auf einem Esel und wurde vom Volk als Friedenskönig jubelnd empfangen mit den Worten „gesegnet sei, der kommt im Namen des Herrn, der König Israels.“ (Joh. 12) Zahlreiche Kinder brachten ihre kunstvollen, mit Buchs, Thuja und Eibenzweigen sowie Eiern und farbigen Bändern geschmückten „Palmen“ zur Kapellenkirche, wo sie von Dekan Martin Stöffelmaier gesegnet wurden. Unter dem Gesang der Münstersängerknaben zogen die Gläubigen in feierlicher Prozession in die Kirche ein.

Doch das „Hosianna dem Sohne Davids“ beim Einzug in Jerusalem wurde im Vortrag der Leidensgeschichte unvermittelt vom „kreuzige ihn“ abgelöst, woran auch die barocke „Passionskrippe“ von Joseph Firtmair auf dem Seitenaltar bereits erinnert, die noch bis Karsamstag zu sehen ist.

 

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