Plakat zur Predigtreihe. Foto: pm

ROTTWEIL – Unter dem Mot­to „Der Blick Jesu …“ wird es in Auf­er­ste­hung Chris­ti, Rott­weil vom zwei­ten bis fünf­ten Fas­ten­sonn­tag, 12. März bis 2.April, eine Pre­digtrei­he geben, in der Gemein­de­mit­glie­der über das Tagesevan­ge­li­um in Bezug auf das Bild „Heil der Welt“ von Franz Fried­rich spre­chen.

Am Anfang der Fas­ten­zeit ste­hen zwei Ereig­nis­se im Fokus, die eng mit der vor­ös­ter­li­chen Buß­zeit ver­bun­den sind: Die Ver­su­chung Jesu durch den Teu­fel (1.Fastensonntag) und das ent­schie­de­ne Da-gegen-gehen aber auch die Ver­klä­rung Jesu (2.Fastensonntag). Die Jün­ger bekom­men einen ganz neu­en Blick auf Jesus. Mit­tel- und Höhe­punkt der Fas­ten­zeit ist das heil­brin­gen­de Han­deln Jesu an ver­schie­dens­ten Men­schen.

Bei eini­gen die­ser Hei­lungs­ge­schich­ten und Wun­der­erzäh­lun­gen hat es den Anschein, dass allein der lie­be­vol­le und barm­her­zi­ge Blick Jesu die Men­schen auf­rich­tet, heilt ja sogar leben­dig macht.In dem Bild „Das Heil der Welt” von Franz Fried­rich ist ein Kreuz in der Form ange­deu­tet, dass durch einen Kreis geschlos­sen wird. Im Mit­tel­punkt der bei­den Kreuz­bal­ken ist das Gesicht Jesu abge­bil­det. Links und rechts von ihm sind Men­schen abge­bil­det, die sich von Jesus anschau­en lie­ßen und in Bewe­gung gekom­men sind. im Unte­ren Teil des Bil­des sind Wün­sche an die heu­ti­ge Kir­che, dass sie sich eben auch von dem Blick Jesu anste­cken lässt die barm­her­zi­gen Wer­ke Got­tes wei­ter zu füh­ren

Die­sen Blick Jesu, der in den Evan­ge­li­en der Fas­ten­zeit Wun­der wirkt, der bei vie­len Men­schen dafür gesorgt hat, dass sie sich geru­fen füh­len und der auch heu­te noch Wir­kun­gen und Beru­fun­gen her­vor bringt, wird an den Fas­ten­sonn­ta­gen  zum The­ma gemacht.

Dabei sol­len Men­schen zu Wort kom­men, die die­sen Blick in der Lebens­wirk­lich­keit der Gemein­de und deren Men­schen wie­der­spie­geln. Älte­re Per­so­nen, die die Tex­te, Jesus und das Bild mit der Weis­heit des Alters betrach­ten. Jugend­li­che und jun­ge Erwach­se­ne, die mit der Bril­le der Jugend und der glau­ben­den Phan­ta­sie den Blick erwi­dern und Erwach­se­nen, die die­se Tex­te aus und in ihrer Arbeits- und Lebens­welt deu­ten.