Kinder betrachten den Taufstein an seinem neuen Ort im Chorraum des Münsters. Foto: vhh

ROTTWEIL – Mit einem Fami­li­en­got­tes­dienst am kom­men­den Sonn­tag beginnt eine Rei­he von Got­tes­diens­ten im Hei­lig-Kreuz-Müns­ter mit Ele­men­ten für Kin­der. Die Erin­ne­rung an die Tau­fe ist das Leit­mo­tiv in der Fas­ten­zeit an drei Sonn­tags­got­tes­diens­ten, die  am zwei­ten, drit­ten und vier­ten Fas­ten­sonn­tag jeweils um 9.30 Uhr im Hei­lig-Kreuz-Müns­ter statt­fin­den.

Am 25. Febru­ar steht das „Was­ser“ als wich­ti­ges Zei­chen der Tau­fe im Zen­trum. Zur beson­de­ren musi­ka­li­schen Gestal­tung tra­gen die Kin­der der Auf­bau­chö­re der Müns­ter­sing­schu­le bei. Am 4. März wid­men sich Kin­der der Betrach­tung des Tauf­steins. Am 11. März geht es um die Sal­bung mit Öl, ein wei­te­res Zei­chen der Tau­fe. Am fünf­ten Fas­ten­sonn­tag, 18. März,  sind die Kin­der zum öku­me­ni­schen Abschluss­got­tes­dienst der Kin­der-Bibel­ta­ge in die Auf­er­ste­hung-Chris­ti-Kir­che um 11 Uhr ein­ge­la­den.  Am Palm­sonn­tag fin­det im Müns­ter wie­der ein Fami­li­en­got­tes­dienst  statt.

Die Fas­ten­zeit ist geprägt durch die Vor­be­rei­tung auf Ostern. Die Erin­ne­rung an die Tau­fe, in frü­he­ren Zei­ten die Vor­be­rei­tung auf die Tau­fe in der Oster­nacht, und der Gedan­ke der Umkehr sind die bei­den wesent­li­chen Merk­ma­le der „öster­li­chen Buß­zeit“, der „Fas­ten­zeit“.  

Im reno­vier­ten und seit 1. Advent wie­der eröff­ne­ten  Hei­lig-Kreuz-Müns­ter hat der Tauf­stein einen neu­en Platz gefun­den. Er steht jetzt im Chor­raum und ist für die Gemein­de sicht­bar bei jedem Got­tes­dienst. Der Tauf­stein trägt die Jah­res­zahl 1562 und ist außer­ge­wöhn­lich schön gestal­tet. Sein höl­zer­ner Deckel stammt eben­falls aus die­ser Zeit und gehört damit zu den ältes­ten ori­gi­na­len Aus­stat­tungs­stü­cken des Müns­ters.

An der Wand neben dem Tauf­stein ist eine glä­ser­ne Vitri­ne ange­bracht, in der sich drei Behäl­ter befin­den. Was dar­in auf­be­wahrt wird, haben schon man­che Kir­chen­be­su­cher gefragt. Des Rät­sels Lösung wird am vier­ten Fas­ten­sonn­tag ver­ra­ten.