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Rottweil
Mittwoch, 11. Dezember 2019
Start Kirch­li­ches Fest­li­che Got­tes­diens­te am Titu­lar­fest im Hei­lig-Kreuz-Müns­ter

Festliche Gottesdienste am Titularfest im Heilig-Kreuz-Münster

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ROTTWEIL – Mit einem fei­er­li­chen Got­tes­dienst hat die Hei­­lig-Kreuz-Gemein­­de das Titu­lar­fest ihrer Kir­che gefei­ert, das Fest Kreuz­er­hö­hung.

Musi­ka­lisch gestal­te­te der Müns­ter­chor unter der Lei­tung von Juli­an König die­sen Got­tes­dienst. Es erklan­gen Kyrie, Sanc­tus und Agnus Dei aus der Mes­se zu Ehren der Hei­li­gen Cae­ci­lia von Josef V. Wöss. Die Orgel spiel­te Ste­fa­nie Rie­ger. Fer­ner sang der Chor das für die­sen Tag kom­po­nier­te „Ich ver­ehr im Kreu­ze dich“ sowie das Ave Ver­um von Alex­and­re Guil­mant und das Lau­da­te Domi­num von Hen­ri Carol.

Kin­der spra­chen die Für­bit­ten. Sie erzähl­ten von ver­schie­de­nen Kreu­zen die wir sehen. Da sei etwa das Vor­tra­ge­kreuz beim Ein­zug in die Kir­che, das gro­ße Kreuz über dem Altar und das Kreuz auf dem Kirch­turm. Die­se Kreu­ze woll­ten uns immer dar­an erin­nern, dass Jesus durch sei­nen Tod den Men­schen Auf­er­ste­hung und neu­es Leben geschenkt habe.

Auch Pfar­rer Timo Weber sprach von den vie­len Kreu­zen, die uns im täg­li­chen Leben begeg­ne­ten. Dabei dach­te er zunächst an die Form des Kreu­zes, sei es das Andre­as­kreuz am Bahn­über­gang, das Stra­ßen­kreuz oder das Kreuz eines Mensch-ärge­­re-dich-nicht Spiels. Zum Kreuz auf Gol­go­tha mein­te er, dass Jesus sei­ne Arme aus­ge­brei­tet habe zur Umar­mung, zur Ver­söh­nung für die gan­ze Welt. Die­ses Kreuz rufe uns zu: “So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er sei­nen ein­zi­gen Sohn dahin­gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrun­de geht, son­dern das ewi­ge Leben hat.“

In die­sem Got­tes­dienst haben Bernd Gar­ten und Pfar­rer Timo Weber Regio­nal­kan­tor Wolf­gang Weis ver­ab­schie­det, der eine kirch­li­che Pro­fes­sur an der Hoch­schu­le für Kir­chen­mu­sik in Rot­ten­burg antritt.

Am Ende des Got­tes­diens­tes erteil­te Pfar­rer Weber mit dem fast 300 Jah­re alten Kreuz­par­ti­kel den Segen. Wäh­rend des Got­tes­diens­tes war die­ses Kreuz neben dem Altar auf­ge­stellt.

Am Abend um 18 Uhr beschloss eine Andacht mit Monats­pro­zes­si­on den Fest­tag.

 

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