Pfarrer Paul-Dieter Auer von der katholischen Seelsorgeeinheit Tennenbronn-St. Georgen, wird die Probleme von konfessionsverschiedenen Ehen aus kirchenrechtlicher Sicht beleuchten. Foto: pm

TENNENBRONN (pm) – Die unglaub­lich viel­fäl­ti­gen Ereig­nis­se der Refor­ma­ti­on, wel­che die Geschich­te der Gemein­de Ten­nen­bronn wie kaum in einer ande­ren Gemein­de geprägt haben, wur­de schon in einem viel­be­ach­te­ten Vor­trag von Alfred Kunz im Febru­ar über­deut­lich.

Im gemein­sa­men Vor­trag des Hei­mat­hau­ses mit dem Alten­werk sol­len nun die ganz per­sön­li­chen Erleb­nis­se und Pro­ble­me, die die Refor­ma­ti­on bis in die ein­zel­nen Fami­li­en getra­gen hat, im Mit­tel­punkt ste­hen”, heißt es in einer Mit­tei­lung der Ver­an­stal­ter.

Grund­sätz­lich galt das Ein­ge­hen von kon­fes­si­ons­ver­schie­de­nen Ehen über Jahr­hun­der­te hin­weg als uner­wünscht. So konn­te es noch zu Beginn des 20. Jahr­hun­dert zum Aus­schluss aus der Kir­chen­ge­mein­de kom­men oder auch zum dau­er­haf­ten Bruch in den Fami­li­en füh­ren.

Der Refe­rent, Pfar­rer Paul-Die­ter Auer von der Seel­sor­ge­ein­heit St.Georgen-Tennenbronn, stellt im Vor­trag die Pro­ble­me frü­her und heu­te aus kir­chen­recht­li­cher Sicht dar. Da die­ser Vor­trag gemein­sam mit dem Alten­werk ange­bo­ten wird, erhofft sich die Hei­mat­haus­grup­pe für den Abend, dass vor allem aus den Rei­hen der älte­ren Besu­cher per­sön­li­che Erfah­run­gen mit den All­tags­pro­ble­men von Misch­ehen in frü­he­ren Zei­ten leben­dig wür­den.

Dies wäre sicher ein wert­vol­ler Bei­trag, um auch in die­sem zutiefst per­sön­li­chen Bereich, den Fort­schritt der Öku­me­ne posi­tiv auf­zei­gen zu kön­nen. Die Hei­mat­haus­grup­pe lädt gemein­sam mit dem öku­me­ni­schen Alten­werk im Rah­men des Refor­ma­ti­ons­ju­bi­lä­ums ganz herz­lich zum Vor­trag ein.