Friedenslicht aus Bethlehem brennt in der Auferstehung Christi Kirche

Das von österreichischen Pfadfinderinnen und Pfadfinder in der Geburtsgrotte Jesu entzündete Licht wird alljährlich am dritten Adventswochenende in Wien an Pfadfinder und anderen Jugendgruppen in ganz Europa weitergegeben. Foto: pm

ROTTWEIL –  Seit 1994 wird das Frie­dens­licht aus Beth­le­hem ver­teilt. Es soll als Sym­bol der Hoff­nung auf Frie­den an Weih­nach­ten in zahl­rei­chen Kir­chen­ge­mein­den und Wohn­zim­mern, Kran­ken­häu­sern und Kin­der­gär­ten, Senio­ren­hei­men, Asyl­be­wer­ber­un­ter­künf­ten, Rat­häu­sern und Jus­tiz­voll­zugs­an­stal­ten leuch­ten. Des­halb wird es in Rott­weil am Don­ners­tag, 22. Dezem­ber um 19 Uhr in der Kir­che Auf­er­ste­hung Chris­ti, Krum­mer Weg 41, ent­sen­det.

Gera­de in die­sem Jahr gewinnt das Licht aus einem Land, in dem die Hoff­nung auf Frie­den poli­tisch vor neu­en Wegen steht, an Sym­bol­kraft. In unse­rer plu­ra­lis­ti­schen Gesell­schaft bekommt der eige­ne Stand­punkt immer mehr Bedeu­tung. Nur, wer sei­ne eige­ne Iden­ti­tät kennt, kann erfolg­reich den Dia­log mit ande­ren Men­schen suchen.

Die klei­ne Flam­me aus einer der Kri­sen­re­gio­nen der Erde gibt einen kon­kre­ten Anlass, per­sön­li­che Wert­vor­stel­lun­gen und das, was Men­schen ver­bin­det oder trennt, neu zu über­den­ken. Auf­bau­end auf der Bot­schaft Jesu Chris­ti ist die Wei­ter­ga­be des Lich­tes Aus­druck des Glau­bens und Zei­chen der Zuwen­dung zum Nächs­ten,” so Gemein­de­re­fe­rent Mar­tin Hen­sel.

Da der Ter­min für Schu­len und Kin­der­gär­ten schon in die Feri­en fällt wird die Mög­lich­keit gebo­ten das Licht schon frü­her zu holen. Ab Sonn­tag 11 .Dezem­ber ab 20 Uhr brennt das Licht in der Kir­che Auf­er­ste­hung Chris­ti.