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Mittwoch, 23. September 2020

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Fromme Schwaben aus Schramberg und Umgebung schaffen unglaubliches in Isreal-„Palästina“

Wo sind die Auswanderer geblieben - Bethlehem bemühte sich um Städtepartnerschaft mit Schramberg

Im Jahr 1860 gründete der evangelische Theologe Johann Ludwig Schneller aus Erpfingen (Schwäbische Alb) das Syrische Waisenhaus in West-Jerusalem. Zu seinen Markenzeichen, die bis heute eine hohe Wertschätzung genießen, gehörte die Einführung von zehn Jahren Schulbesuch, die dreijährige Berufsausbildung, die ersten Gründungen von Blindenschulen mit Werkstätten vieler Berufszweige und Ziegeleiwerk, sowie der ersten landwirtschaftlichen- und pädagogischen Fachhochschulen. Hierüber informiert Dieter Vanselow für die Bibelerlebniswelt in einer Pressemitteilung.

Im Jahr 1948 nach der Staatsgründung von Israel wurde das Waisenhaus in Jerusalem geschlossen und 1954 im Libanon und 1966 in Jordanien fortgesetzt. Die Theodor Schneller-Schule bei Amman in Jordanien wurde von König Hussein eingeweiht. Beide Waisenhäuser sind mit Elementar-, Haupt-, Berufs- und Realschulen mit Gymnasium (Libanon), sowie jeweils mit Landwirtschaft, Internaten und Lehrwerkstätten versehen.

Bereits 1863 wurden dann weitere Schulen der Lutherischen Kirche in Jerusalem, Bethlehem und Jordanien gegründet, welche die Bildung junger Menschen und die berufliche Entwicklung bis heute in den Mittelpunkt stellen. In Bethlehem gibt es außerdem, das von der Caritas Freiburg unterstützte Baby-Hospital, eine Musikschule, YMCA für benachteiligte Jugendliche auf dem Hirtenfeld und an fünf lutherischen Schulen wird deutsch unterrichtet, darunter die Mädchen-Internat-Schule Talitha Kumi (aramäisch: Mädchen stehe auf) in der auch die Professorin Sumaya Farhat Nasser unterrichtet wurde. Sie ist auch Mitbegründerin von Friedensinitiativen und Leiterin des palästinensischen Jerusalems-Center for Women. Bei ihren Vorträgen im Schloss in Schramberg, Gymnasium Schramberg und Bibelerlebniswelt im Stadtteil Schönbronn trug sich Somayah Farhat Nasser auch ins goldene Buch der Stadt Schramberg ein.

Schramberg Gemeinderat lehnt Partnerschaft mit Bethlehem knapp ab

In den 1980er Jahren gab es in Schramberg den Bethlehemverein mit dem Ziel der Städtepartnerschaft mit Bethlehem. Dieses Vorhaben wurde allerdings mit knapper Mehrheit vom Gemeinderat Schramberg abgelehnt, was jedoch anschließend mit dem Förderverein „Köln-Bethlehem“ seine Fortsetzung fand. So trug sich auch der evangelische Pfarrer Dr. Mitri Raheb aus Bethlehem ins goldene Buch der Stadt Schramberg ein. Traditionell sind auch die deutschen Benedektiner seit Jahrzehnten in Jerusalem auf dem Berg Zion und in Tabgha  am See Genezareth sowohl theologisch mit internationalen Seminaren als auch sozial für benachteiligte Menschen sehr engagiert.

Nach der Gründung des Templerordens im Jahr 1118 in Jerusalem und dessen späterer Niedergang, kehrten 1869 schwäbische Templer ins Land zurück und gründeten die deutsche Kolonie in Haifa.  Sie bauten gemäß ihrer Satzung (Hauptmerkmal: Bescheidenheit) kleine Häuser mit je drei kleinen Räumen. Es waren die ersten Häuser, die mit roten Ziegeln aus dem Schneller-Waisenhaus in Jerusalem stammten. Über jedem Türeingang befand sich (bis heute) ein Bibelspruch und sie führten im „Heiligen Land“ die Kehrwoche ein. Zu ihren Merkmalen gehört, dass vom geringen Verdienst der „Zehnte“ für Arme gegeben wurde. Kapläne und Kleriker erhielten nur Unterhalt und Kleidung, wer Besseres begehrte, sollte einfacheres erhalten und keiner soll den anderen zum Zorn reizen. Bei der einheimischen Bevölkerung waren die Templer (bis auf den heutigen Tag) wegen ihrer Hilfsbereitschaft, Armenpflege und dem innovativem Betreiben einer effektiven Landwirtschaft sehr geschätzt.

Im Jahre 1948 verließen die Templer aus politischen Gründen wieder das Land und hinterließen ihre bescheidenen Häuser, welche bis heute in der so genannten „German-Colony“ restauriert zu bewundern sind. Im Jahre 1905 gründete die schwäbische und evangelische freikirchlich orientierte Familie Appinger das „Colony-Hotel in Haifa“, welches mit einigen Unterbrechungen  bis heute existiert.

Unter dem Motto „wer Israel segnet, ist gesegnet“ kamen in den 1960er und 1980er Jahren überwiegend freikirchlich und christlich zionistisch orientierte Umsiedler aus dem Schwabenland nach Zichron Yaakow auf den Berg Karmel bei Haifa. Ein Grund für ihre Entscheidung war, dass sie die Wiederkunft des Messias vor Ort erleben wollen. Sie gründeten die Gemeinschaft „Bethel“ (Haus Gottes) und leben bis heute, verwurzelt in tiefem christlichen Glauben in Bescheidenheit. Irdische Dinge wie Vergnügungen, Schmuck, modische Kleidung und vieles mehr treten in den Hintergrund. Stattdessen gründeten sie in ihrer Kibbuz-ähnlichen Gemeinschaft eine landwirtschaftliche Gemeinschaft, sowie die Firma „Arche-Noah-Filteranlagen“. Hier werden inzwischen von 1800 Mitarbeiter/innen die weltweit besten Gasfilter für Masken und Schutzräume, für die israelische Armee und Nato hergestellt. Ihre Devise lautet: „Nie mehr sollte ein Mensch dem Gas zum Opfer fallen!“

Viele stammen aus Sulgen, Locherhof, Aichhalden und Rötenberg

Ein großer Teil der Bethel-Gemeinschaft stammt aus Schramberg-Sulgen, Locherhof, Aichhalden und Rötenberg. Bei etlichen Auswanderern führte in den 1980-ziger Jahren das Selbsthilfewerk für junge Arbeitslose in Schramberg die Haushaltsauflösungen durch. Auch Mitglieder der Bibelerlebniswelt besuchten schon die Bethelgemeinschaft in Haifa. Bei einem Telefonat mit der Bethel-Gemeinschaft, kann es sein, dass sich in Haifa jemand mit schwäbischem Akzent und vom Sulgen stammend mit „Schalom Wilhelm“ meldet. Übrigens besuchte einer der Leiter in Bethel-Haifa die Berufschule in Schramberg-Sulgen. Sein Büro besitzt nur einen Stuhl und Schreibtisch in welchem nach Benutzung des Computers dieser per Knopfdruck versenkt wird. Nach dem Motto: „Technik ist wichtig, aber nicht lebensnotwendig“.

In der Bethel-Gemeinschaft, mit derzeit über 400 Mitgliedern gründete er eine große mechanische Werkstatt, die auch die Wohnhäuser, Werkstätten und den Fuhrpark instand halten. Auch wurde ein Kibbuz mit Gemüse und Obstanbau mit professioneller Marmeladeherstellung und anderes mehr gegründet. Die Bethel Industries ist mit Noah´s Ark in seinem Bereich von Zelten, Autos, Häusern gegen chemische, biologische, radiologische und Nuklearwaffen durch Unterdrucksysteme mit 1800 Beschäftigten Weltmarkführer.

Irdische Dinge sind zweitrangig

Die christliche Bethel-Gemeinschaft lebt nach dem Muster der Templer in Gebets- und Glaubensgemeinschaft (wie die Benediktiner mit „beten und arbeiten“) und  absoluter Bescheidenheit, sowie im Sinne der Endzeiterwartung, in welcher irdische Dinge zweitrangig und unwichtig sind. Das ganze irdische Dasein ist den Erwartungen des Johannes in der biblischen Offenbarung untergeordnet, welches mit folgenden Worten endet: „Es spricht, der dies bezeugt: „Ja, ich komme bald. -Amen, ja komm Herr Jesus!“

Weitre Auskünfte sind zu erhalten über: Bibelerlebniswelt Schönbronn, Telefon 07422 53332 oder E-Mail:  info@bibelerlebniswelt.de und Internet: www.bibelerlebniswelt.de

 

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