Altar in der Armlederanlage, gestaltet von der Frauengruppe St. Pelagius Thema „ Auf dem Weg nach Emaus“. Foto: Lothar Schick

ROTTWEIL – Vie­le Gläu­bi­ge aus den Kir­chen­ge­mein­den St.Pelagius Alt­stadt, St. Franz-Xaver Gölls­dorf und St. Dio­ny­si­us Neuf­ra konn­te Pfar­rer Tho­mas Böb­el am Fron­leich­nams­fest in der Pela­gius­ba­si­li­ka zum Hoch­amt begrü­ßen. Eine beson­ders fest­li­che Note hat das Fron­leich­nams­fest in St. Pela­gius immer, weil der Musik­ver­ein Froh­sinn und der Kir­chen­chor die­ses Hoch­fest gemein­sam musi­ka­lisch mit­ge­stal­tet.

So ertön­te ein­drucks­voll zum Ein­zug vom Musik­ver­ein „High­land Cathe­dral“ von Uli Röver und Micha­el Korb. Mit Lie­dern aus dem Got­tes­lob und wei­te­ren Pro­zes­si­ons-und Fest­mär­schen hat der Musik­ver­ein, unter der Lei­tung von Axel Zim­mer­mann die­ses Fron­leich­nams­fest beglei­tet. Der Kir­chen­chor, unter der Lei­tung von Klaus Bau­er und Moni­ka Sie­gel an der Orgel hat­te die „Mis­sa secun­da“, von Hans Leo Hass­ler,

Der Herr ist mein Hirt“, von Bern­hard Klein, dem „Ave ver­um“, von W.A. Mozart, „Alta tri­ni­ta, ‚Anony­mos, „Pan­ge lin­gua“, von Pale­stri­na und wei­te­re mehr­stim­mi­ge Chor­sät­ze für die­ses Fest aus­ge­wählt.

Gemein­schaft mit Jesus und unter­ein­an­der“, war das The­ma der Pre­digt von Pfar­rer Tho­mas Böb­el und er hat­te dabei beson­ders die Kom­mu­ni­on­kin­der ange­spro­chen.

Wenn wir mit­ein­an­der die hei­li­ge Mes­se fei­ern, dann ist das ein ganz beson­de­res Gemein­schafts­er­leb­nis. Es ist Jesus, der uns zur Mes­se ein­lädt, weil er unser Hei­land und unser Freund sein will. In der hei­li­gen Mes­se schenkt uns Jesus sich sel­ber, sei­ne Lie­be und sein Leben. Des­halb sagt er: „Das ist mein Leib, der für euch hin­ge­ge­ben wird“. Und wenn wir den Leib Chris­ti emp­fan­gen, geschieht etwas ganz Beson­de­res. Wir haben Gemein­schaft / Kom­mu­ni­on mit Gott, dem Vater im Him­mel. Wir haben Gemein­schaft mit allen, die schon bei Gott sind. Mit all den Lie­ben, die wir schon begra­ben haben. Und wir haben Gemein­schaft / Kom­mu­ni­on mit­ein­an­der. Weil wir alle durch Jesus mit Gott ver­bun­den sind, bil­den wir hier eine ganz beson­de­re und ein­ma­li­ge Gemein­schaft: die Gemein­schaft der Fami­lie Got­tes.

Pfar­rer Tho­mas Böb­el bedank­te sich am Ende die­ses Hoch­am­tes herz­lich bei allen Mit­wir­ken­den die­ses Fron­leich­nams­fes­tes.

Die anschlie­ßen­de Pro­zes­si­on, mit dem „ Aller­hei­ligs­ten“, Minis­tran­ten, Kom­mu­ni­on­kin­dern, Ver­tre­tern der ört­li­chen Ver­ei­ne mit Fah­nen­ab­ord­nun­gen und der Gemein­de begab sich zum Altar an der Kir­che, wel­cher von der Pela­gius­ju­gend mit dem The­ma „Frie­de“, sehr schön gestal­tet wur­de. Es folg­te das Evan­ge­li­um nach Johan­nes und die Lob­prei­sun­gen, umrahmt vom Musik­ver­ein und dem Kir­chen­chor. Nach dem anschlie­ßen­dem Segen setz­te die Pro­zes­si­on ihren Weg fort zum 2. Altar in der Arm­le­der­an­la­ge. Die­ser wur­de von der Frau­en­grup­pe der Pela­gius­ge­mein­de, unter dem The­ma „ Weg nach Emaus“ ein­drucks­voll gestal­tet. Auch hier hat­te der Musik­ver­ein und der Kir­chen­chor den musi­ka­li­schen Rah­men gege­ben. Nach dem Segen begab sich die Pro­zes­si­on wie­der zurück zur Pela­gius­ba­si­li­ka.

Tan­tum ergo“ von Pale­stri­na erklang vom Kir­chen­chor, Nach dem Segen folg­te ein erhe­ben­des „Gro­ßer Gott, wir loben dich“ mit Chor, Musik­ver­ein, Orgel und Gemein­de. Der Musik­ver­ein been­de­te mit einem fei­er­li­chen Marsch das „Fest des Lei­bes und Blu­tes Chris­ti“ in St. Pela­gius.

Um 18 Uhr fand zum Abschluss des Hoch­fes­tes eine fei­er­li­che Ves­per mit sakra­men­ta­lem Segen statt.