Die St. Mariakirche mit dem alten Turm der St. Nikolauskirche. Foto: him

Am 20. Sep­tem­ber wird es anläss­lich der Sit­zung des Kli­ma­ka­bi­netts und des bevor­ste­hen­den UN-Kli­ma­gip­fels in New York an vie­len Orten gro­ße Demons­tra­tio­nen von Fri­days for future geben. Auch in Schram­berg ist eine sol­che für den frü­hen Nach­mit­tag geplant.Auch die bei­den gro­ßen Kir­chen betei­li­gen sich, wie Pfar­re­rin Mar­ti­na Schla­gen­hauf und Pfar­rer Rüdi­ger Kocholl in einer gemein­sa­men Erklä­rung berich­ten:

Die Bewe­gung von Schü­le­rin­nen und Schü­lern, die sich um die Zukunft des Pla­ne­ten Erde und der Umwelt sor­gen, in der sie künf­tig leben wer­den, wird inzwi­schen von wei­ten Tei­len der Bevöl­ke­rung getra­gen und unter ver­schie­de­nen Titeln („Par­ents for future“, „Church­es for future“ und so wei­ter) enga­gie­ren sich unzäh­li­ge Men­schen für den Kli­ma­schutz.

Glockenläuten und Andacht

Wir als katho­li­sche und evan­ge­li­sche Kir­chen­ge­mein­de in Schram­berg sehen die Bewah­rung der Schöp­fung als eine der wesent­li­chen Auf­ga­ben unse­rer Zeit an und unter­stüt­zen die­sen Pro­zess. Zum Zei­chen dafür, dass es – was den Kli­ma­schutz angeht – fünf vor zwölf ist, wer­den am Frei­tag, 20. Sep­tem­ber die Kir­chen­glo­cken der Katho­li­schen und Evan­ge­li­schen Kir­chen in der Tal­stadt von 11.55 Uhr bis um 12 Uhr läu­ten. Im Anschluss an das Glo­cken­ge­läut laden wir herz­lich zur öku­me­ni­schen Andacht mit den bei­den Stadt­pfar­rern Rüdi­ger Kocholl und Mar­ti­na Schla­gen­hauf in die Evan­ge­li­sche Stadt­kir­che in Schram­berg ein.

Evan­ge­li­sche Stadt­kir­che

„Lan­ge haben wir Men­schen uns als die Kro­ne in Got­tes Schöp­fung ver­stan­den, mit dem Recht, die Natur, die Pflan­zen und die Tie­re um uns her­um zu beherr­schen, zu nut­zen, sie uns zu unter­wer­fen und aus­zu­beu­ten. Es ist an der Zeit, uns als Teil der gesam­ten Schöp­fung wahr­zu­neh­men, ein­ge­bet­tet in das Öko­sys­tems ‚Erde‘ mit sei­ner von Gott geschaf­fe­nen Viel­falt“, so die bei­den Geist­li­chen. „Mit dem Fünf-vor-zwölf-Läu­ten und der Ein­la­dung zur öku­me­ni­schen Andacht Pray­ers for Future machen wir deut­lich, dass die Bot­schaft von Got­tes Lie­be zur Welt und sei­ner Schöp­fung nicht nur für enge Kir­chen­mau­ern bestimmt ist, son­dern hin­aus muss zu den Men­schen.“