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Dienstag, 10. Dezember 2019
Start Kirch­li­ches Gemein­de Sul­gen erlebt letz­ten Got­tes­dienst

Gemeinde Sulgen erlebt letzten Gottesdienst

Neu­apos­to­li­sche Kir­chen­ge­mein­den Sul­gen und Schram­berg sind künf­tig eine Gemein­de

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Schram­berg-Sul­gen. Am Mitt­woch, 3.Juli 2019 besuch­te Apos­tel Mar­tin Schnau­fer die neu­apos­to­li­sche Gemein­de Schram­berg-Sul­gen. Zu die­sem Got­tes­dienst waren auch die Glau­bens­ge­schwis­ter aus Schram­berg und Hoch­mös­sin­gen ein­ge­la­den, wie die Gemein­de in einer Pres­se­mit­tei­lung infor­miert.

Der Got­tes­dienst hat­te zwei beson­de­re Geprä­ge: Zum einen war es der letz­te Got­tes­dienst in der Kir­che in Schram­berg-Sul­gen, da die Glau­bens­ge­schwis­ter aus Sul­gen künf­tig die Got­tes­diens­te in der Kir­che in Schram­berg besu­chen wer­den. Zum ande­ren trat der bis­he­ri­ge Gemein­de­vor­ste­her der Gemein­de Hoch­mös­sin­gen in den Ruhe­stand und der bis­he­ri­ge Gemein­de­vor­ste­her von Schram­berg wur­de für die Gemein­de Hoch­mös­sin­gen beauf­tragt.

Dem Got­tes­dienst lag das Bibel­wort aus Johan­nes 20, die Ver­se 28 und 29 zugrun­de: „Tho­mas ant­wor­tet und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott! Spricht Jesus zu ihm: Weil du mich gese­hen hast, dar­um glaubst du? Selig sind, die nicht sehen und doch glau­ben!“

Der Apos­tel ging zunächst dar­auf ein, dass auf die­sen Tag der Zusam­men­füh­rung vie­le Gebe­te und Gesprä­che vor­aus­ge­gan­gen sei­en.
Die Ent­schei­dung ist nicht leicht gefal­len, denn es sei­en ja auch für die Glau­bens­ge­schwis­ter beson­de­re Ver­bin­dun­gen zur bis­he­ri­gen Gemein­de vor­han­den.
Und wenn nun die Ent­schei­dung viel­leicht nicht so aus­ge­fal­len ist, wie es sich der eine oder ande­re erhofft hat, so ist es doch jetzt ein Neu­an­fang der neu­en Gemein­de Schram­berg und es gel­te, die neue Gemein­de so zu gestal­ten, dass sich jeder wohl­fühlt.

Danach ging der Apos­tel auf das gemein­sam gesun­ge­ne Lied „Mit dir, o Herr, ver­bun­den fühl ich mich nie allein …“ ein und sag­te, dass wir nie allein sind, der Herr ist mit jedem Ein­zel­nen. Doch wie ist unser Ver­hält­nis zu Gott? Bei Pro­ble­men im Glau­bens­le­ben sol­le man sich die Fra­ge stel­len was die­ses mit dem per­sön­li­chen Ver­hält­nis zu Gott zu tun hat.

Bezug­neh­mend auf das Bibel­wort sag­te der Apos­tel, dass man nicht alles sehen und trotz­dem selig wer­den kann. So war es auch bei Tho­mas. Umgangs­sprach­lich spricht man vom „ungläu­bi­gen“ Tho­mas. Als ihm gesagt wur­de, dass der von den Toten auf­er­stan­de­ne Jesus in der Mit­te der Jün­ger war, konn­te er es nicht glau­ben. Erst als er Jesus selbst begeg­ne­te, erkann­te er ihn und sag­te: „Mein Herr und mein Gott!“ Jesus muss­te dann zu ihm sagen: „Weil du mich gese­hen hast, glaubst du? Selig sind, die nicht sehen und doch glau­ben!“ Das ist ent­schei­dend!
Wir glau­ben, dass der Tag kom­men wird, wo alle, die geglaubt haben, Chris­tus von Ange­sicht zu Ange­sicht sehen dür­fen.

Zur wei­te­ren Wort­ver­kün­di­gung wur­de Bezirks­vor­ste­her Jörg Grö­zin­ger geru­fen.

Am Ende des Got­tes­diens­tes fand zunächst die Ruhe­set­zung von Pries­ter Hart­mund Heiz­mann, Vor­ste­her der Gemein­de Hoch­mös­sin­gen sowie von Pries­ter Uwe Glatt­haar aus Schram­berg statt. Danach wur­de der bis­he­ri­ge Gemein­de­vor­ste­her von Schram­berg, Evan­ge­list Hans-Peter Arm­brus­ter als neu­er Gemein­de­vor­ste­her für Hoch­mös­sin­gen und der bis­he­ri­ge Gemein­de­vor­ste­her von Sul­gen, Pries­ter Stef­fen Weik als neu­er Gemein­de­vor­ste­her für Schram­berg beauf­tragt.

Anschlie­ßend wur­de eine Kurz­chro­nik der Gemein­de Sul­gen ver­le­sen. Danach wur­de im Rah­men des Schluss­ge­be­tes die Kir­che als geweih­ter Ort ent­wid­met.

 

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