Alle Generationen kamen am Sonntag in Auferstehung Christi zusammen. Foto: Zimmerer

ROTTWEIL – Ein­mal im Jahr fei­ern die katho­li­schen Gemein­den Auf­er­ste­hung Chris­ti, Hei­lig Kreuz, St.Maria (Hau­sen) und St.Peter und Paul (Neu­kirch) sowie die pol­ni­sche, ita­lie­ni­sche und kroa­ti­sche Gemein­den gemein­sam Got­tes­dienst. Bei Son­nen­schein fand am Sonn­tag die­ser Got­tes­dienst auf dem Kirch­platz der Auf­er­ste­hung-Chris­ti-Gemein­de statt.

Der Wet­ter­be­richt ver­sprach ein paar Stun­den Son­ne und so wur­de der Got­tes­dienst statt in der Kir­che auf dem Kirch­platz gefei­ert. Unter der Betei­li­gung von Musi­kern aus allen Gemein­den zele­brier­te Pfar­rer Jür­gen Rie­ger gemein­sam mit den Pries­tern der Seel­sor­ge­ein­heit den Got­tes­dienst. „Ich bin der Weg, die Wahr­heit und das Leben“ war das Mot­to, das gleich­zei­tig auch im Evan­ge­li­um zu hören war.

Im Kyrie haben Erst­kom­mu­ni­on­kin­der und Jugend­li­che ihre Sor­gen, Ängs­te und Unsi­cher­hei­ten vor Gott gebracht. Mit dunk­len Luft­bal­lons wur­de gezeigt, dass die­se Sor­gen wie bedroh­li­che Wol­ken über uns schwe­ben: Wie kann das Leben gelin­gen, bei all den Fra­gen?

Statt der tra­di­tio­nel­len Pre­digt kamen unter­schied­lichs­te Gemein­de­mit­glie­der zu Wort, die in beein­dru­cken­der Wei­se gezeigt haben was es heißt, dass Jesus der Weg ist; was es heißt, bei Jesus zu sein und wel­che Fol­gen es (auch im All­tag) hat an Jesus zu glau­ben.

Gott ist ein Ort der Ent­span­nung“ sag­te Mereth Klei­kamp, Firm­ling in Auf­er­ste­hung Chris­ti. „Er ist mein Herr und Bru­der“ bekann­te ein anony­mer Bei­trag der älte­ren Genera­ti­on. Ober­min­strant Robert Rein­hardt erzähl­te, dass der Glau­be Jesus auch Fol­gen für das all­täg­li­che Han­deln hat, wenn man sich fragt: „was wür­de Jesus tun?“. Mit die­se fas­zi­nie­ren­den State­ments wur­de der Kirch­platz immer bun­ter, denn far­bi­ge Luft­bal­lons ergänz­ten das Bild der dunk­len Sor­gen. Nach dem Glau­bens­be­kennt­nis stie­gen die Luft­bal­lons in den Him­mel auf.

Für die Firm­lin­ge war die­ser Got­tes­dienst der Auf­takt in der Vor­be­rei­tung auf das Sakra­ment der Fir­mung, das sie im Novem­ber gespen­det bekom­men. Sie wur­den beson­ders unter den Segen Got­tes gestellt. Für die Erst­kom­mu­ni­on­kin­der war die­ses Fest der Abschluss. Es war also tat­säch­lich ein gemein­sa­mer Got­tes­dienst – aller Gemein­den und aller Genera­tio­nen.

Im Anschluss an den Got­tes­dienst wur­de zur Hocke­te ein­ge­la­den. Die Minis­tran­ten, die DPSG-Pfad­fin­der und die katho­li­schen Jugenden Rott­weil und Hau­sen (KJR/KJH) haben ver­schie­de­ne Spiel­sta­tio­nen auf­ge­baut, so dass die­ses Fest auch für die Fami­li­en ein tol­ler Sonn­tag wur­de.