SCHRAMBERG (pm) – Auch die­ses Jahr geht die Fas­net an der evan­ge­li­schen Kir­che nicht sang- und klang­los vor­bei. Am Fas­nets­sonn­tag wird um 10 Uhr zum fest­li­chen Got­tes­dienst in die Stadt­kir­che ein­ge­la­den, um den letz­ten Sonn­tag vor der Pas­si­ons­zeit zu fei­ern.

Für die hei­te­re Orgel­mu­sik sorgt Robert Pfund­stein. Die Fas­nets­pre­digt wird von Stadt­pfar­rer Micha­el Jonas wie in den letz­ten Jah­ren in Reim­form vor­ge­tra­gen. Grund­la­ge für den kri­tisch-humor­vol­len Blick auf Stadt und Gesell­schaft ist die Geschich­te von den Schwes­tern Maria und Mar­tha aus dem Luka­sevan­ge­li­um. In die­sem Jahr steht die Pre­digt unter der Leit­fra­ge „Was wür­de Luther dazu sagen?“.

Auch wenn der Refor­ma­tor vor 500 Jah­ren gelebt und gewirkt hat, tref­fen sei­ne mar­kan­ten Sät­ze auch in der heu­ti­gen Zeit den Nagel auf den Kopf, wenn es um das Zusam­men­le­ben der Men­schen geht. Nach dem Got­tes­dienst lädt die Kir­chen­ge­mein­de neben dem übli­chen Kir­chen­kaf­fee auch zu einem Glas Sekt ein, um auf glück­se­li­ge Momen­te anzu­sto­ßen.