Diesmal nicht im Freien, sondern in der Hauskapelle wurde in Heiligenbronn die Geschichte von der Mantelteilung des heiligen Martin von Kindern des Internats der Stiftung St. Franziskus nachgespielt, verfolgt von zahlreichen Kindern, Eltern und Bewohnern, die mit ihren Laternen diesmal auch im Trockenen herumzogen. Foto: Stiftung St. Franziskus

HEILIGENBRONN (pm) – Den Regen­fäl­len zum Opfer fiel der übli­che Later­nen­um­zug mit Mar­tins­spiel in Hei­li­gen­bronn. Statt­des­sen gab es nach dem Wort­got­tes­dienst in der Haus­ka­pel­le der Schwes­tern dort im Tro­cke­nen einen kur­zen Umzug und die Sze­ne von der Man­tel­tei­lung ­ dies­mal eben ohne Pferd, so die Stif­tung in einer Pres­se­mit­tei­lung.

Der Kin­der­gar­ten St. Gal­lus und die Behin­der­ten­hil­fe der Stif­tung St. Fran­zis­kus Hei­li­gen­bronn luden wie­der gemein­sam ein und zahl­reich ström­ten die Kin­der­gar­ten­kin­der und ihre Fami­li­en zum Wort­got­tes­dienst mit Gemein­de­re­fe­ren­tin Cata­ri­na Wet­ter in die voll­be­setz­te Haus­ka­pel­le. Er wur­de von den Kin­dern und Erzie­he­rin­nen des Gemein­de­kin­der­gar­tens mit­ge­stal­tet und natür­lich war das Vor­bild des hei­li­gen Mar­tin hier schon The­ma.

In einem Rol­len­spiel insze­nier­ten die Kin­der­gar­ten­kin­der einen „Streik der Ster­ne“, die sonst ein Licht in die Dun­kel­heit wer­fen, sich aber von den Kin­dern über­zeu­gen lie­ßen, ihr Licht wie­der leuch­ten zu las­sen. Cata­ri­na Wet­ter ver­deut­lich­te, dass jeder selbst dazu bei­tra­gen kön­ne, die Welt zu erhel­len, sei es mit einem Lächeln, einem Dan­ke­schön, mit einer Umar­mung oder im Mit­ein­an­der-Spie­len. Das leh­re uns das Wir­ken des hei­li­gen Mar­tin.

Nach Für­bit­ten, Gebet und Segen waren alle Kin­der und Stif­tungs­be­woh­ner mit Later­nen ein­ge­la­den, in der dunk­len Haus­ka­pel­le einen klei­nen Umzug machen. Dazu wur­den Later­nen­lie­der ange­stimmt. Vom Inter­nat der Stif­tung spiel­ten zwei Schü­ler die Geschich­te von der Begeg­nung Mar­tins mit einem Bett­ler nach, mit dem er sei­nen Man­tel teilt.

Ein Mar­tins­lied und das Tei­len der gro­ßen Bröt­chen­krän­ze schlos­sen das impro­vi­sier­te Mar­tins­spiel im Inne­ren ab, dem auch die Bewir­tung mit Geträn­ken durch die Eltern zum Opfer fiel. Aber die Later­nen waren doch noch zum Ein­satz gekom­men.