Am Karfreitag wurde der Heimkehrerkreuzweg gebetet. Foto: Berthold Hildebrand

ROTTWEIL – Eine statt­li­che Grup­pe ver­sam­mel­te sich am Kar­frei­tag im Stadt­gra­ben, um den Heim­keh­rerkreuz­weg zu beten. Kriegs­heim­keh­rer haben ihn nach dem letz­ten Krieg aus Dank­bar­keit errich­tet.

Dabei sieht die poli­ti­sche Lage der Welt 72 Jah­re nach dem Zwei­ten Welt­krieg schon wie­der nicht gera­de beru­hi­gend aus. Bei der Betrach­tung des Lei­dens Jesu wur­de dar­an erin­nert, dass Staa­ten immer noch ihre Macht miss­brau­chen und ihre eige­nen Leu­te ver­fol­gen, miss­han­deln und ein­sper­ren.

Noch immer gibt es Krie­ge, die Men­schen zu Mil­lio­nen in die Flucht trei­ben. Frau­en und Kin­der lei­den, ein fried­li­ches und gleich­be­rech­tig­tes Zusam­men­le­ben der Reli­gio­nen ist in vie­len Län­dern nicht mög­lich. So gese­hen waren die Bit­ten an den ein­zel­nen Sta­tio­nen des Kreuz­wegs aktu­el­ler denn je.