ROTTWEIL – In der Bibel steht, Jesus sei 40 Tage nach sei­ner Auf­er­ste­hung in den Him­mel auf­ge­fah­ren. Seit dem 4. Jahr­hun­dert fei­ert die Kir­che das Fest Chris­ti Him­mel­fahrt, zu dem auch schon bald „Him­mel­fahrts­pro­zes­sio­nen“ gehör­ten. Tra­di­tio­nell geht man bei der Ösch­pro­zes­si­on – wie schon der Name sagt – hin­aus in Feld und Flur, in den Ösch.

In der Gemein­de Hei­lig-Kreuz wer­den „grü­ne Inseln“ in der Stadt besucht. Die ers­te Sta­ti­on ist im Bocks­hof, die zwei­te im Kame­ra­l­amts­gar­ten und die drit­te in der Park­an­la­ge im Stadt­gra­ben. Gebe­tet wird in den Anlie­gen der Men­schen, wie etwa um gedeih­li­ches Wachs­tum der Früch­te, um Arbeit und Gesund­heit.

In die­sem Jahr hat der Chor „Bri­se Mari­ne“ aus Hyè­res bei der Mes­se in der Kapel­len­kir­che mit dem Müns­ter­chor gemein­sam die Mis­sa „L‘hora pas­sa“ von Via­da­na gesun­gen. Wei­te­re gemein­sa­me Lie­der waren das Excul­ta­te Jus­ti von Wil­liams, Maria Him­mel­kö­ni­gin von Phil­ipp und der „Somarpsalm“ von Ahlén.

Mit fei­er­li­chem Orgel­spiel emp­fing Peter Stras­ser die Pro­zes­si­on, bei der auch die 15 Zünf­te mit ihren Later­nen dabei waren, zum Abschluss wie­der in der Kapel­len­kir­che, wo nach dem Segen noch das Rott­wei­ler Mari­en­lied gesun­gen wur­de.