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Freitag, 18. September 2020

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„Jemandem einen Korb geben“

Redewendung erklärt von der Bibelerlebniswelt / Folge 4

Das Sprichwort „jemandem einen Korb geben“ kann sowohl negativ als Absage und Ablehnung, oder positiv als Geschenkkorb und Rettungsmöglichkeit gesehen werden. Die ältesten Überlieferungen gehen bis in die Gründungszeiten der christlichen Klöster zurück, erläutert Dieter Vanselow von der Bibelerlebniswelt Heiligenbronn.

Als Beispiel dient das Anfang des fünften Jahrhunderts von syrischen Mönchen gegründete und heute von griechisch orthodoxen Mönchen und Eremiten bewohnte St. Georgs- Kloster im Wadi Qelt. Das Kloster mitsamt einigen Eremiten-Wohnhöhlen wurde in eine steile Felswand gebaut und befindet sich im Wadi Qelt, 20 Kilometer östlich von Jerusalem und fünf Kilometer östlich von Jericho. In diesem schwer zugänglichen Tal gibt es einen schmalen Fußweg und es fließt meist spärlich ein kleiner Bach, der seinen Quellursprung in den judäischen Bergen unweit von Jerusalem hat. Nach biblischen Berichten fiel hier zur Zeit Jesu ein Pilger unter die Räuber, welcher ausgerechnet und beispielhaft von einem ungeliebten Samariter gepflegt wurde.

Der Korb am St. Georg-Kloster Wadi Qelt. Foto: Vanselow

Zum St. Georgs-Kloster führte einst nur für die Mönche ein kleiner Geheimweg. Wenn jahrhundertelang Pilger oder Wanderer vorbei kamen, versorgten sie stets die Mönche mit Kleidung und Lebensmitteln. Dabei riefen sie beispielsweise zum rund 30 Meter hoch oben befindlichen Kloster-Balkonzimmer hinauf: „Bruder Martin lass den Korb herunter“, was dann meist geschah und dieser dann gefüllt mit allerlei Gaben emporgezogen wurde. Gelegentlich wurden auf diese Weise auch willkommene Gäste emporgezogen. Wenn aber ein Spender unerwünscht war, ließ der Mönch den Korb ohne Boden hinunter und bedankte sich herzlich für die Gaben und wünschte ihm einen guten Nachhauseweg.

Die im Orient so wichtige und fast heilige Gastfreundschaft verbietet dem Gastgeber Aussagen wie: „Ich habe heute keine Zeit oder ich kann dich bei mir nicht aufnehmen, etc.“ Man hat einfach dem Gast (meist Pilger) einen Korb gegeben, indem man ihn nicht bei sich aufnahm. Dies wurde in vielen Klöstern bis hin zum St. Katharina-Kloster im Sinai so praktiziert. Die Eremiten (Einsiedler) nahmen in ihrer Abgeschiedenheit hingegen nur die Spenden entgegen, jedoch keinen Gast auf. In zwei weiteren biblischen Geschichten spielt aber auch der Satz „Jemanden einen Korb geben“ eine positive Rolle. Es ist kaum vorstellbar, was zum Beispiel gewesen wäre, wenn die Pharaonentochter in Ägypten nicht das Kind Mose in einen Korb am Nilufer gelegt hätte, oder die Fluchthelfer den Paulus nicht in einem Korb über die Stadtmauer von Damaskus in die Freiheit verholfen hätten.

Im Mittelalter bezog sich die Redensart „jemanden einen Korb geben“ auf Mädchen, die gelegentlich ihren Liebhaber in einem Korb zu sich ins Zimmer hochzogen. War dieser jedoch ungebeten, bekam dieser einen Korb mit brüchigem Boden. So fiel er auf die Erde zurück, oder die Frau ließ den Korb einfach auf halber Höhe hängen und gab somit den Liebhaber dem Gespött der Leute preis. In einer anderen Variante wurde ein Geschenkkorb eines vermeintlichen Liebhabers einfach zurückgegeben, was eine Heiratsabsage bedeutete.

Egal, ob Sie einen Korb bekommen oder einen Korb geben. Im heutigen Sprachgebrauch ist damit immer eine Absage oder Ablehnung eines Menschen verbunden. Und dabei muss es sich nicht zwingend um einen Heiratsantrag handeln. Vielleicht ist es ja hilfreich vor der Ablehnung eines Menschen uns die Worte von Martin Luther zu Gemüte zu führen: „Es ist kein Mensch so böse, dass nicht etwas zu loben an ihm wäre“.

 

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