Jemen-Vortrag der Bibelerlebniswelt weckt großes Interesse

Schramberg-Schönbronn. Die Ankündigungen über die mehrfachen Jemen-Rundreisen im Vortrag von Dieter Vanselow, per großer Zahl von verschickten E-Mails und der Internet-Präsentation von Schwarzwälder Bote, NRWZ, Stadt Schramberg und Homepage der Bibelerlebniswelt Schönbronn e.V. hatten ihre Wirkung nicht verfehlt. Der Jemen-Bildvortrag in der Kirche Schönbronn am 10. November erfreute sich über eine große Zahl an interessierten Gästen aus Nah und Fern. Dies berichtet die Bibelerlebniswelt in einer Pressemitteilung.

So zeigte die anschließende Nachfrage für weitere Jemenvorträge bis hin nach München, welches Interesse für dieses außergewöhnliche und ursprüngliche arabische Land seit 2013 der Zerstörung preisgegeben ist. Der Jemen, welcher eineinhalb mal so groß wie Deutschland ist, wurde in von schiitischen und aus dem Iran unterstützte Huthie-Rebellen im Kernland um Sanaa und IS -Kämpfern sowie unter einigen Stammesfürsten aufgeilt.

Bei den Zerstörungen wirken aber auch das Nachbarland Saudi Arabien und weitere ausländische Kräfte mit. Wo das alles hinführen soll, kann für den inzwischen zu den ärmsten Ländern der Erde zählenden Jemen niemand sagen. Traurig blickt man heute auf vergangene Zeiten des großartigen Exports von Kaffee und Weihrauch zurück. Diese Rolle hat nun das politisch, kulturell und wirtschaftlich gefestigte Nachbarland, der Oman übernommen.

Eine große Hilfe in diesen schwierigen Zeiten ist im Jemen mit mehreren Standorten die bei allen Kriegsparteien beliebte Organisation „Ärzte ohne Grenzen“. Diese medizinisch-humanitär ausgerichtete neutrale Organisation ist inzwischen weltweit in 71 Ländern zu 53 Prozent in Afrika, 39 Prozent in Asien und vier Prozent in Europa und Mittelmeer tätig. Die Bibelerlebniswelt freut sich daher, aus dem Spendenerlös des Jemen-Vortrages 500 Euro an „Ärzte ohne Grenzen, für die Jemenarbeit“ überweisen zu dürfen.

Mehr Informationen über diese vom Spender-TÜV für ihre gute Arbeit zertifizierte Organisation gibt es im Internet unter: www.aerzte-ohne-grenzen.de/jahresberichte.

 

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