Kirchengemeinderat Sankt Maria und Heilig Geist Schramberg blickt auf seine Arbeit zurück

Neuer Kirchengemeinderat wird am 22. März 2020 gewählt

Wählen beinhaltet immer den Blick in die Zukunft, den Blick nach vorn. Wer die Wahl hat, der blickt aber auch zurück, auf das, was geleistet wurde oder noch geschaffen werden soll. Auch der Kirchengemeinderat der Schramberger katholische Kirchengemeinde St. Maria und Hl. Geist, welcher am 22.März 2020 neu gewählt wird, stellt sich diese Fragen: Was war los in diesen fünf Jahren, was wurde alles geleistet? Hierüber informiert die Kirchengemeinde in einer Pressemitteilung.

Etwa zehnmal im Jahr treffen sich die Frauen und Männer, um in vorwiegend öffentlichen Sitzungen über die vielfältige Kirchenentwicklung in der Gemeinde zu sprechen. In der vergangenen Wahlperiode war eine zentrale Frage das Thema und der damit verbundene Prozess: „Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten“.

Dabei wurde das vielfältige Profil der katholischen Kirchengemeinde deutlich. Besonders das diakonische Engagement mit einer recht großen Bandbreite ist zu erwähnen: Hospizdienst, Sozialstation, Netzwerk Willkommen, Kindertagesstätten, Eine-Welt-Laden, Schramberger Tafel Netzwerk Willkommen. Die Arbeit des KGR wurde getragen vom ökumenischen Gedanken und dem Willen, eine enge Vernetzung und ein gutes Einvernehmen zwischen den Kirchen, der Kommune und den Vereinen zu erreichen. Dass dies als Prozess zu verstehen ist, der noch lange nicht abgeschlossen ist und an dem weiter gearbeitet werden muss, wurde dabei allen Beteiligten deutlich.

Die vergangenen 5 Jahre zeigten eine lebendige und eine aktive Kirchgemeinde. Zu den vielen kirchlichen Festen, die vorbereitet und gestaltet wurden, kamen zahlreiche Renovierungsarbeiten an den kirchlichen Gebäuden und Einrichtungen:

  • der Gemeindesaal Hl. Geist erfuhr eine grundlegende Sanierung
  • der Vorplatz der St. Maria Kirche wurde umgestaltet
  • Turmjubiläum mit Gemeindefest und Singspiel
  • Turmbeleuchtung St. Maria
  • Tonanlage im Marienheim
  • Außenrenovierung der Hl. Geist Kirche
  • Umgestaltung der Kindergartenaußenanlage Hl. Geist
  • Neugestaltung der Außenanlage Kindergarten St. Maria, Garteneinweihung
  • 175-jähriges Weihejubiläum der St. Maria Kirche

Nun ist es wieder soweit, ein neuer Kirchengemeinderat wird im März gewählt. Der Wahlausschuss sowie der Kirchengemeinderat haben sich für eine allgemeine Briefwahl entschieden. In aller Ruhe können die katholischen Gläubigen zuhause die rechtzeitig mit der Post zugeschickten Wahlunterlagen lesen und dann entscheiden.

Die Gläubigen können auch Wahlvorschläge machen. In beiden Kirchen liegen Unterlagen aus, um schriftlich Ihre Vorschläge vorzubringen. Ihr Vorschlag braucht Unterschriften fünf weiterer Gemeindemitglieder, welche den Vorschlag unterstützen. Der Wahlausschuss prüft diesen anschließend.

Wählen kann man jedoch nur, wenn auch Kandidaten und Interessierte zur Wahl stehen. Wir wünschen uns Frauen und Männer, welche die Entwicklung der Kirchengemeinde und der Kirche in den nächsten Jahren aktiv mitgestalten. Neben Alltagsfragen sind Feste, Baumaßnahmen und Finanzen wichtige Themen. Dennoch besteht ein Kirchengemeinderat nicht aus Fachleuten, die eine spezielle Vorbildung besitzen, sondern aus Christen, die das Leben in der Gemeinde mitgestalten, mitbestimmen und vielleicht auch verändern möchten.

Ein Ziel ist auch die Verjüngung des Gremiums. Gemeindemitglieder können bereits ab 16 Jahren wählen und entscheiden. Gewählt werden kann man ab 18 Jahren. Wünschenswert wäre es, wenn wir junge erwachsene Christen finden könnten, welche bereit sind mitzuarbeiten. Kirche ist für alle Altersgruppen da.

Schön wäre es, wenn sich noch mehr Frauen bereit erklären würden, im Kirchengemeinderat dabei zu sein. Auch wenn eine Gleichberechtigung in den Ämtern der katholischen Kirche noch Zukunft ist, ist es notwendig Frauen für die Arbeit im Kirchengemeinderat zu begeistern. In gleichberechtigter Verantwortung können Christinnen ihre Kreativität, ihre Ideen entwickeln und unsere Kirche mitgestalten. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch der Hinweis, dass sich die Arbeit im Kirchengemeinderat in Grenzen hält. Es wird niemand überfordert, in gemeinschaftlichem christlichen Geist arbeiten die gewählten Vertreter zum Wohl der Gemeinde zusammen.

 

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