Kloster und Stiftung nehmen umgestaltetes Refektorium in Betrieb

Stiftung: Mehr als 100 Millionen Euro Umsatz

Gemeinsam angestimmt wurde bei dem Neujahrsempfang und Einweihung von den Schwestern und Stiftungsmitarbeitern das von Rudi Schäfer komponierte franziskanische Segenslied „Pace e bene“. Foto: Graf/Stiftung St. Franziskus

Bei einem inter­nen Neu­jahrsemp­fang von Kloster und Stiftung St. Franziskus Heili­gen­bronn wurde das sanierte und umgestal­tete Refek­to­ri­um des Klosters unter der Hauskapelle neu gewei­ht und in Betrieb genom­men. Darüber berichtet die Stiftung in ein­er Pressemit­teilung:

Nach zehn­monatiger Bauzeit führte Gen­er­aloberin Schwest­er Agnes Löber vor der Schwest­ernge­mein­schaft, der Stiftungsleitung und den Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beit­ern der Ver­wal­tung aus, sei das Refek­to­ri­um fast fer­tig. Der Tech­nik-Dieb­stahl habe einen Strich durch die Rech­nung gemacht, aber die Räume kön­nten schon genutzt wer­den. Aus dem einen bish­eri­gen Raum sind drei ent­standen: ein großer Ver­samm­lungs- und Tagungsraum für Kloster und Stiftung, ein Pausen­raum und ein Gemein­schaft­sraum für die Schwest­ern.

Der Haus­geistliche Richard Schit­ter­er seg­nete die neu gestal­teten Räume des Refek­to­ri­ums im Kloster Heili­gen­bronn, das kün­ftig mit der Stiftung St. Franziskus gemein­sam genutzt wird; neben ihm Gen­er­aloberin Schwest­er Agnes Löber, ganz links die Stiftungs-Vorstände Hubert Bern­hard und Michael Wollek. Foto: Graf/Stiftung St. Franziskus

Der Haus­geistliche Richard Schit­ter­er nahm die Seg­nung der neuen Räume vor, die auch zur Begeg­nung von Schwest­ern und Mitar­beit­ern beitra­gen sollen. Für die Schwest­ern, sagte Schit­ter­er, sei dies ein Zeichen, dass ihr Werk weit­erge­führt werde, für die Mitar­beit­er, dass Heili­gen­bronn nicht nur Arbeit­splatz sei, son­dern auch eine Heimat. Die Ver­heißung des Evan­geli­ums liege auch örtlich mit der Hauskapelle über den neuen Räu­men. Zur Segens­feier wurde auch das franziskanis­che Segenslied „Pace e bene“ aus dem Kloster­ju­biläum gemein­sam als Kanon anges­timmt.

Stiftungsvor­stand Dr. Michael Wollek bedank­te sich für die Bere­itschaft der Schwest­ern, das Refek­to­ri­um neu gestal­ten zu lassen und es mit der Stiftung gemein­sam zu nutzen. Er dank­te auch den Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beit­ern im Rück­blick auf 2017, dass die Her­aus­forderun­gen gemein­sam gemeis­tert wur­den.

Als zen­trale Punk­te benan­nte er die Ausar­beitung der neuen Gesamtkonzep­tion und Strate­gie der Stiftung, die vom Stiftungsrat im Dezem­ber disku­tiert und ein­mütig ver­ab­schiedet wurde, die Arbeit am Per­son­al­pro­jekt PACE, dessen Teil­pro­jekt Reor­gan­i­sa­tion der Per­son­alver­wal­tung vor dem Abschluss ste­ht, wie auch die Ein­wei­hung der neuen Beruf­ss­chule St. Klara.

In allen drei Auf­gaben­feldern der Stiftung Altenhil­fe, Behin­derten­hil­fe und Jugend­hil­fe seien große Auf­gaben  geleis­tet wor­den. Über­tra­gen auf die Fußball­sprache meinte Wollek: „Wir sind alle miteinan­der am Ball geblieben.“

Vor­stand­skol­lege Hubert Bern­hard gab einen kurzen Aus­blick auf 2018. Der vom Stiftungsrat ver­ab­schiedete Wirtschaft­s­plan sehe erst­mals einen Umsatz von über 100 Mil­lio­nen Euro vor. Erst­mals sei darin auch die finanzwirtschaftliche Zielvor­gabe zum Cash­flow plan­mäßig erre­icht.

Darüber hin­aus sind 11,6 Mil­lio­nen Euro Investi­tion­s­maß­nah­men in allen Auf­gaben­feldern geplant. Dazu gehörten in der Altenhil­fe und der Behin­derten­hil­fe die Umset­zung der Lan­deshe­im­bau­verord­nung. In der Behin­derten­hil­fe werde in diesem Jahr mit dem Bau ein­er neuen Förder­stätte und eines neuen Wohn­heims in Heili­gen­bronn und eines Wohn­heims in Wald­mössin­gen für Men­schen mit Behin­derung begonnen.