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WALDMÖSSINGEN  (him) –  Gewalt und Miss­brauch – nicht nur auf der Flucht, son­dern auch in der Hei­mat. Damit beschäf­tigt sich der dies­jäh­ri­ge Afri­ka­tag.

Sei­ne Hei­mat kann man nur ver­las­sen, wenn man einen finan­zi­el­len Grund­stock dafür hat“, erläu­tert Albert Risch vom Mis­si­ons­kreis. „Die Mäd­chen, denen wir eine Per­spek­ti­ve in ihrer Hei­mat geben wol­len, sind so arm, dass sie ihre Hei­mat gar nicht ver­las­sen könn­ten.“

Der Afri­ka­tag des offe­nen Mis­si­ons­krei­ses der katho­li­schen Kir­chen­ge­mein­de St. Valen­tin fin­det an die­sem Sonn­tag statt. Er beginnt um 10.30 Uhr  mit einem Got­tes­dienst, den der Kir­chen­chor musi­ka­lisch umrahmt.

Anschlie­ßend lädt der Mis­si­ons­kreis ins Gemein­de­haus  zum fai­ren Ein­kauf. Außer­dem kocht Ema­nu­el Nke­pang eine Kar­tof­fel­sup­pe mit oder ohne Wurst und ein Boh­nen­ge­richt aus Kame­run mit Hef­ebäll­chen. Nke­pang arbei­tet im „Schwa­nen“ auf dem Foh­ren­bühl. Außer­dem ser­viert  der Mis­si­ons­kreis fair gehan­del­ten Kaf­fee und haus­ge­mach­ten Kuchen.

Beson­ders über drei Sozi­al­zen­tren für Mäd­chen und eine Schnei­de­rin­nen­aus­bil­dung in Doua­la in Kame­run wird Dr.  Regin­a­ma­ria Eder infor­mie­ren. Der Erlös des Afri­ka­ta­ges kommt den Pro­jek­ten zugu­te.

Info: Spen­den­kon­to DE94 6425 0040 0000 5777 77