Matthäuspassion in Schramberg

SCHRAMBERG (pm) – Am Pas­si­ons­sonn­tag, 22. März,  wird um 18 Uhr in der Hei­lig Geist Kir­che in Schram­berg die Mat­thä­us­pas­si­on von J.S. Bach auf­ge­führt. Der Hoch­schul­chor der Staat­li­chen Hoch­schu­le für Musik Tros­sin­gen wird das wohl größ­te geist­li­che Vokal­werk Bachs sin­gen.

Gemein­sam mit dem Hoch­schul­chor sor­gen aus­ge­wähl­te Solis­ten der Tros­sin­ger Gesangs­klas­sen, der Luzer­ner Mäd­chenkan­to­rei sowie ein Barock­ensem­ble der Hoch­schu­le für die­ses ein­drück­li­che Erleb­nis inmit­ten der Fas­ten­zeit und dazu hin gera­de auch noch am Pas­si­ons­sonn­tag.

Vie­le erin­nern sich noch an den gran­dio­sen Abschluss des Fest­tri­du­ums „100 Jah­re Hei­lig Geist Kir­che“ im Okto­ber durch die Stu­die­ren­den der Musik­hoch­schu­le Tros­sin­gen mit der lit­ur­gi­schen Mozart­ves­per und dem Te Deum von Anton Bruck­ner. Nun sind die­se her­vor­ra­gen­den Musi­ker wie­der zu Gast in Schram­berg.

Die Mat­thä­us­pas­si­on des Leip­zi­ger Tho­mas­kan­tors gilt unbe­strit­ten als ein Werk der Super­la­ti­ve. Sie ist nicht nur die umfang­reichs­te Kom­po­si­ti­on Bachs, son­dern auch die Bedeu­tends­te aller Pas­si­ons­ver­to­nun­gen und eine Gip­fel­leis­tung abend­län­di­scher Kul­tur. Das episch – dra­ma­ti­sche Werk ent­fal­tet sei­ne Wir­kung durch die dop­pel­te Anla­ge von Chor und Orches­ter, bei der die Chö­re viel­fach mit­ein­an­der einen Dia­log füh­ren. Zwi­schen Rezi­ta­ti­ven, Chö­ren und Ari­en sind die Cho­rä­le ein­ge­bet­tet, die auf die dra­ma­ti­schen Höhe­punk­te der Hand­lung Bezug neh­men.

Der Hoch­schul­chor Tros­sin­gen ist neben dem Sin­fo­nie­or­ches­ter das bedeu­tends­te groß besetz­te Ensem­ble der Staat­li­chen Hoch­schu­le für Musik Tros­sin­gen und besteht haupt­säch­lich aus Stu­die­ren­den der Schul- und Kir­chen­mu­sik. Das Reper­toire des Chors zeugt von einer bemer­kens­wer­ten Gat­tungs-, Stil- und Epo­chen­viel­falt und umfasst alle gro­ßen chor­sin­fo­ni­schen Wer­ke der Kom­po­si­ti­ons­ge­schich­te bis hin zu zeit­ge­nös­si­schen Wer­ken.

Allein­stel­lungs­merk­mal der Tros­sin­ger Chor­ar­beit ist die umfang­rei­che Ein­be­zie­hung der Chor­lei­tungs­klas­se in die Diri­ga­te der Kon­zer­te. Unter der künst­le­ri­schen Lei­tung von Prof. Micha­el Alber, der 2012 auf Prof. Man­fred Schrei­er folg­te, wur­den vie­le gro­ße Kon­zer­te zwi­schen Boden­see, Stutt­gart, Ulm und Schwarz­wald, wie jetzt wie­der in Schram­berg auf­ge­führt.