Joachim Schreiber, der lange am Kloster Windberg in Niederbayern als Kirchenmusiker tätig war, schrieb die „Missa Windbergensis“, die am Ostersonntag unter Leitung von Rudi Schäfer in der Schramberger Heilig-Geist-Kirche aufgeführt wird.Foto: Schreiber

SCHRAMBERG (pm) – Im Hoch­amt am Oster­sonn­tag, 16. April, um 10 Uhr in der Hei­lig-Geist-Kir­che Schram­berg wird die „Mis­sa Wind­ber­gen­sis“ von Joa­chim Schrei­ber auf­ge­führt, eine 2006 urauf­ge­führ­te Mes­se. Kir­chen­mu­si­ka­lisch viel­sei­tig wer­den in der katho­li­schen Kir­chen­ge­mein­de St. Maria-Hei­lig Geist aber auch die wei­te­ren Got­tes­diens­te von Grün­don­ners­tag bis Ostern gestal­tet, heißt es in einer Pres­se­mit­te­ri­lung.

Der Katho­li­sche Kir­chen­chor, die Solis­ten Son­ja Gebert (Sopran), Ste­fa­nie Flaig (Alt), Sascha Kret­sch­mer (Tenor) und Jochen Her­mann (Bass) sowie das Orches­ter Schmid und Orga­nist Robert Pfund­stein füh­ren unter Lei­tung von Kir­chen­mu­sik­di­rek­tor Rudi Schä­fer am Oster­sonn­tag­mor­gen die moder­ne Mes­se auf.

Joa­chim Schrei­ber hat sei­ne ganz in der Tra­di­ti­on der klas­si­schen Orches­ter­mes­sen ste­hen­de Werk für Soli, Chor, flö­te, Oboe, zwei Trom­pe­ten, zwei Posau­nen, Pau­ken und Strei­cher geschrie­ben. Anlass für die „Mis­sa Wind­ber­gen­sis“ war der Besuch des Gene­ral­ka­pi­tels der Prä­mons­tra­ten­ser in ihrer Abtei Winds­berg in Nie­der­bay­ern, wo Joa­chim Schrei­ber 16 Jah­re lang als haupt­amt­li­cher Kir­chen­mu­si­ker wirk­te.

Kom­po­nist Schrei­ber stammt aus Tutt­lin­gen, wo er 1964 gebo­ren wur­de, stu­dier­te in Rot­ten­burg katho­li­sche Kir­chen­mu­sik und ging nach lang­jäh­ri­ger Tätig­keit als Orga­nist, Musik­leh­rer und Chor­lei­ter im Kreis Tutt­lin­gen 2000 in die Abtei Wind­berg. Seit Sep­tem­ber 2016 ist Schrei­ber als Regio­nal­kan­tor der Regi­on Kehl­heim mit Dienst­sitz in Neu­stadt an der Donau zur Aus­bil­dung von neben­amt­li­chen Orga­nis­ten ein­ge­setzt. Er erhielt bereits meh­re­re Kom­po­si­ti­ons­prei­se für sei­ne pra­xis­na­hen Wer­ke. Der Kom­po­nist hat eine beson­de­re Ver­bin­dung nach Schram­berg: sei­ne Schwes­ter ist Mit­glied im Katho­li­schen Kir­chen­chor.

Die drei öster­li­chen Tage wer­den in der Kir­chen­ge­mein­de St. Maria-Hl. Geist am Grün­don­ners­tag, 13. April, um 19 Uhr in der St. Maria-Kir­che mit der Mes­se vom letz­ten Abend­mahl eröff­net. Die­se wird musi­ka­lisch von der Frau­en­scho­la gestal­tet.

Am Kar­frei­tag, 14. April, singt die Gre­go­ria­nik­scho­la die Kar­met­te um 10 Uhr in Hei­lig Geist. Die nach­mit­täg­li­che Fei­er vom Lei­den und Ster­ben Chris­ti um 15 Uhr in der Hl. Geist-Kir­che wird von der Jugend­scho­la mit­ge­stal­tet.

Die Oster­nacht wird am Sams­tag, 15. April, mit der Fei­er um 21 Uhr in St. Maria began­gen, bei der die Frau­en- und die Gre­go­ria­nik­scho­la gemein­sam sin­gen. Die­se Oster­nacht­fei­er beginnt in die­sem Jahr mit einer öku­me­ni­schen Eröff­nung hin­ter dem Rat­haus.

Im Hoch­amt am Oster­sonn­tag um 10 Uhr in Hl. Geist erklingt neben der „Mis­sa Wind­ber­gen­sis“ zum Abschluss wie­der­um das „Hal­le­lu­ja“ von Georg Wil­helm Fried­rich Hän­del. Nach der Kom­mu­ni­on wird auch wie­der eine zwei­te Samm­lung für die Schram­ber­ger Stif­tung Kir­chen­mu­sik ver­an­stal­tet, die die Viel­falt der kir­chen­mu­si­ka­li­schen Ensem­bles unter­stützt. Der Oster­sonn­tag klingt mit der Oster­ve­s­per um 18 Uhr in der St. Maria-Kir­che aus, den die Gre­go­ria­nik­scho­la mit­ge­stal­tet.