Der neue VW Polo ermöglicht den Mitarbeiterinnen der Sonderpädagogischen Beratungsstelle Sehen der stiftung st. franziskus heiligenbronn, die von ihnen betreuten Familien zu besuchen. Finanziert wurde das neue Beratungsmobil zu 70 Prozent durch eine Spende der Aktion Mensch. Erfreut über den neuen Dienstwagen zeigt sich Almut Stephan. Foto: pm

Einer neu­er VW Polo steht seit den Mit­ar­bei­te­rin­nen der Son­der­päd­ago­gi­schen Bera­tungs­stel­le Sehen der Stif­tung St. Fran­zis­kus Hei­li­gen­bronn zur Ver­fü­gung. Finan­ziert wur­de das neue Bera­tungs­mo­bil zu 70 Pro­zent durch eine Spen­de der Akti­on Mensch. Sie betei­lig­te sich bereits mehr­mals an Pro­jek­ten der Stif­tung St. Fran­zis­kus, wie es in einer Pres­se­mit­tei­lung heißt.

Fle­xi­bi­li­tät und Mobi­li­tät spie­len für die Mit­ar­bei­te­rin­nen der Son­der­päd­ago­gi­schen Bera­tungs­stel­le Sehen der Stif­tung St. Fran­zis­kus Hei­li­gen­bronn eine gro­ße Rol­le. Die von ihnen bera­te­nen Fami­li­en zwi­schen Schwarz­wald, Schwä­bi­scher Alb und Boden­see kön­nen sie meist nur mit dem Auto errei­chen. Diet­mar Ste­phan ist des­halb froh über den sil­ber­nen VW Polo, der das betag­te Vor­gän­ger­fahr­zeug ersetzt. „Durch die Anschaf­fung die­ses Fahr­zeu­ges kön­nen wir wei­ter­hin sicher­stel­len, dass seh­be­hin­der­te oder blin­de Kin­der sowie deren Fami­li­en eine ent­spre­chen­de Bera­tung und Unter­stüt­zung durch unse­re Mit­ar­bei­te­rin­nen der Son­der­päd­ago­gi­schen Bera­tungs­stel­le des SBBZ Sehen erhal­ten“, erklärt der Schul­lei­ter des Son­der­päd­ago­gi­schen Bil­dungs- und Bera­tungs­zen­trum (SBBZ) Sehen in Hei­li­gen­bronn.

Die beim SBBZ Sehen ange­sie­del­te Son­der­päd­ago­gi­sche Bera­tungs­stel­le der stif­tung st. fran­zis­kus hei­li­gen­bronn steht Fami­li­en mit einem seh­be­hin­der­ten oder blin­den Kind von Geburt an zur Sei­te. Das Auf­ga­ben­feld der spe­zi­ell geschul­ten Son­der­päd­ago­gin­nen ist weit gefä­chert: Sie bera­ten und beglei­ten die Fami­li­en bei ihren All­tags­fra­gen, beglei­ten den Ent­wick­lungs­pro­zess des Kin­des, hel­fen beim Ver­ste­hen von Arzt­be­rich­ten, infor­mie­ren über die jewei­li­ge Behin­de­rung, lei­ten den Umgang mit tech­ni­schen Hilfs­mit­teln an und ermög­li­chen den Aus­tausch mit ande­ren Eltern. Die Kin­der wer­den in ihrem jewei­li­gen Umfeld abge­holt: Fami­lie, Kin­der­gar­ten, Schu­le – in jeder Lebens­si­tua­ti­on ste­hen Bera­tung und Unter­stüt­zung allen Betei­lig­ten zu.

Der ein­ge­tra­ge­ne Ver­ein Akti­on Mensch unter­stützt seit sei­ner Grün­dung 1964 monat­lich bis zu 1.000 Pro­jek­te für Kin­der und Jugend­li­che mit Behin­de­rung und hat seit sei­ner Grün­dung 3,9 Mil­lio­nen Euro an sozia­le Pro­jek­te ver­ge­ben. Die größ­te deut­sche Sozi­al­lot­te­rie setzt sich dabei in För­de­rung und Auf­klä­rung für die gleich­be­rech­tig­te Teil­ha­be aller Men­schen an der Gesell­schaft ein. Der Akti­on Mensch mit Sitz in Mainz gehö­ren neben dem ZDF die sechs Wohl­fahrts­ver­bän­de Arbei­ter­wohl­fahrt, Deut­scher Cari­tas­ver­band, Deut­sches Rotes Kreuz, Dia­ko­ni­sches Werk der Evan­ge­li­schen Kir­che, Deut­scher Pari­tä­ti­scher Wohl­fahrts­ver­band und die Zen­tral­wohl­fahrts­stel­le der Juden in Deutsch­land an.