Neues am Schriftenstand in Heilig-Kreuz

Die neue Broschüre von Dr. Winfried Hecht. Foto Berthold Hildebrand

ROTTWEIL – Der Eigen­ver­lag Katho­li­sche Müns­ter­ge­mein­de Hei­lig Kreuz Rott­weil hat im Ver­lag Ban­hol­zer in zwei­ter Auf­la­ge eine anspre­chen­de Bro­schü­re mit dem Titel „Unse­re Lie­be Frau von der Augen­wen­de in Rott­weil“ her­aus­ge­bracht. In einem aktua­li­sier­ten Text schil­dert Win­fried Hecht dar­in die Situa­ti­on in Rott­weil wäh­rend der Bela­ge­rung im Drei­ßig­jäh­ri­gen Krieg.

Ein­drück­lich beschreibt er, wie die Beter im Kriegs­jahr 1643 die Augen­wen­de erlebt haben und wie es schließ­lich zur Aner­ken­nung als Wun­der kam. Das Gna­den­bild wur­de im wei­ten Umland bekannt und zog vie­le Wall­fah­rer an, was Geld in die Kas­se der Domi­ni­ka­ner brach­te, sodass sie schließ­lich auch ihre Kir­che zu der wun­der­ba­ren Barock­kir­che umbau­en konn­ten, so wie sich die Pre­di­ger­kir­che heu­te zeigt. Hecht betont die Bedeu­tung der zahl­rei­chen Rosen­kranz­bru­der­schaf­ten und berich­tet über den Ver­lauf der Hun­dert­jahr­fei­er des Wun­ders. In einem Aus­blick meint Hecht noch, dass die „Schutz­frau von Rott­weil“ der­zeit die Kon­fes­sio­nen in einem wach­sen­den öku­me­ni­schen Ver­ständ­nis ein­an­der näher brin­ge.

Das reich bebil­der­te 24-sei­ti­ge Heft liegt am Schrif­ten­stand des Müns­ters aus und kos­tet vier Euro Außer­dem gibt es noch zwei neue Falt­kar­ten, eine mit der Madon­na und eine mit dem Kru­zi­fi­xus vom Hoch­al­tar.