Ökumenische Andachten am Vorabend zum dritten und vierten Adventsonntag

Maria und Elisabeth „in Erwartung“ : Glasmalerei Sainte Chapelle / Paris , um 1250. Foto: Veronika Heckmann-Hageloch

ROTTWEIL – Öku­me­ni­sche Advent­s­an­dach­ten im Hei­lig-Kreuz-Müns­ter fin­den noch­mals an den kom­men­den Sams­ta­gen um 18 Uhr statt. Die katho­li­schen und evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­mein­den laden dazu ein und wei­sen zugleich dar­auf hin, dass die Orts­an­ga­be im Falt­blatt zum Rott­wei­ler Weih­nachts­markt nicht rich­tig ist.

In der etwa halb­stün­di­gen Andacht am Sams­tag, 15. Dezem­ber, um 18 Uhr im Hei­lig-Kreuz-Müns­ter geht es um „Auf­bre­chen und Begeg­nen“. Eine kur­ze Bild­be­trach­tung, zu der Bild­kar­ten an alle Besu­cher aus­ge­teilt wer­den, wid­met sich einer advent­li­chen Sze­ne: Maria macht sich auf den Weg und besucht Eli­sa­beth. Bei­de Frau­en sind in Erwar­tung. Die Glas­ma­le­rei aus der Zeit um 1250 in der Sain­te Cha­pel­le bei Paris zeigt die­se Begeg­nung.

Auch anhand von Tex­ten aus der Bibel und von Made­lei­ne Del­bêl, einer „Mys­ti­ke­rin der Stra­ße“ des 20. Jahr­hun­derts, wird auf­ge­zeigt, was zum Bei­spiel Erwar­ten, Auf­bre­chen, Sich- auf- den- Weg- Machen, Ankom­men und Begeg­nen in unse­rem All­tag bedeu­ten kön­nen. Die vier­te Andacht am 22. Dezem­ber, eben­falls im Müns­ter, wird auch wie­der durch Ker­zen­schein und beson­de­re musi­ka­li­sche Gestal­tung geprägt sein. 

Die Advent­s­an­dach­ten, in evan­ge­li­scher und katho­li­scher Ver­ant­wor­tung gestal­tet, geben Gele­gen­heit, sich auf den Advent ein­zu­stim­men und zur Ruhe zu kom­men, Bil­der zu betrach­ten und auf  Musik und Tex­te zu hören.