SCHRAMBERG (pm) – Auch in die­sem Jahr fin­det in Schram­berg wie­der die Öku­me­ni­sche Frie­dens­de­ka­de vom 12. bis 22. Novem­ber statt. Das Mot­to der dies­jäh­ri­gen Frie­dens­de­ka­de ist „Streit“.

Die­ses Mot­to nimmt zwei Berei­che in den Fokus. Immer mehr Kon­flik­te in der Welt wer­den mit einer Auf­rüs­tung mit Waf­fen ange­gan­gen. Der Bür­ger­krieg in Syri­en aber auch die Kriegs­rhe­to­rik zwi­schen USA und Nord­ko­rea zei­gen in wel­chem Maße der Frie­de in die­sem Jahr in Gefahr ist.

Die Initia­to­ren der Frie­dens­de­ka­de  wol­len für Ver­hand­lun­gen und zivi­le For­men der Kon­flikt­be­ar­bei­tung strei­ten und leh­nen die Auf­rüs­tungs­spi­ra­le ab. Es geht bei den Mot­to Streit aber auch um das Ein­tre­ten für eine zivi­le Streit­kul­tur.

Gera­de in Euro­pa und auch in Deutsch­land machen Hass­kom­men­ta­re im  Inter­net und natio­na­lis­ti­sche und frem­den­feind­li­che Äuße­run­gen die Bedeu­tung einer demo­kra­ti­schen Streit­kul­tur auch in unse­rer Gesell­schaft deut­lich. Unter­schied­li­che Posi­tio­nen müs­sen zwar benannt wer­den, aber in einer Wei­se, die auch die Men­schen­wür­de des Anders­den­ken­den nicht ver­letzt.

Die Ver­an­stal­tun­gen im ein­zel­nen: