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Schuler Präzisionstechnik – Tag der Ausbildung am Freitag, 10. Juli 2020 und am Samstag, 11. Juli 2020

(Anzeige). Am Freitag und Samstag, 10. / 11. Juli findet bei Schuler Präzisionstechnik in Gosheim wieder der „Tag der Ausbildung“ statt. Dabei...

Ab heute: „Outlet-Tage“ und Schnäppchenmarkt in Rottweil

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Ab mit dem Auto und fit in den Urlaub

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Lieber zum Sachverständigen gehen als vor Gericht ziehen

(Anzeige). Nicht selten sind über den Zeitraum mehrerer Jahre zudem mehrere Vorsitzende Richterinnen oder Richter beteiligt, was den Vorgang nicht einfacher macht....
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Dienstag, 7. Juli 2020
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    Pfingsten in der Pelagiuskirche

    ROTTWEIL – Unter der strikter Einhaltung der Abstands-und Hygieneregeln feierte die Pelagiusgemeinde das Hochfest an Pfingsten. Pfarrer Thomas Böbel begrüßte die zum Gottesdienst angemeldeten Gläubigen zur Eucharistiefeier in der Pelagiuskirche.

    Ein Vokalensemble des Kirchenchores mit den Solisten Anette Efinger, Sabine und Jürgen Glück, Iris Pfeiffer und dem Leiter des Kirchenchores Axel Zimmermann umrahmte den feierlichen Gottesdienst. Auf der Reiser Orgel spielte Klaus Bauer.

    In seiner Predigt bezog sich Pfarrer Böbel auf das Evangelium zu Pfingsten und stellte Parallelen her zur heutigen, von Corona geprägten Zeit. „Am Abend des ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!“ Mich erinnert das an die Erfahrungen der letzten Wochen und Monate. Wir saßen hinter verschlossenen Türen. Überall herrschte die große Furcht vor dem neuen Virus, so Pfarrer Böbel.

    Wie ist es uns damit ergangen? Nach einer Schockphase kam eine Hektik. Was machen wir jetzt? Danach kehrte für viele auch eine gewisse Ruhe ein. Viele konnten die Natur um sich herum ganz anders erleben. Nach der Ruhe dann wieder ein hektischer Neustart. Viele sind in diesen Wochen mit starken Ängsten konfrontiert worden. Nicht zuletzt in den Altenheimen nahmen Einsamkeit und Depressionen gewaltig zu. In manchen von uns wurde aber auch eine Besinnung auf Weniges und Wesentliches wach oder stärker.

    Das führt zu der zweiten Frage: Was haben wir entdeckt? Es hat mich beeindruckt, wie viele Mitchristen Ostern gefeiert haben. Manche haben ihr eigenes Osterfeuer im Garten gemacht. Andere haben einen Osterspaziergang, einen Emmausgang gemacht. In vielen Familien und Häusern wurde die urchristliche „Hauskirche“ wiederentdeckt, so Böbel. Wie geht es weiter? In unserer Gesellschaft ist jetzt von den „Lockerungen“ die Rede. Die einen freuen sich darüber, die anderen haben Bedenken und machen sich Sorgen. Deshalb ist es wichtig, dass wir im Evangelium weiterlesen. Nachdem Jesus den Jüngern zum zweiten Mal den Frieden zugesprochen hatte, „hauchte er sie an und sagte zu ihnen: „Empfangt den Heiligen Geist!“ Wie beeindruckend wäre es, wenn Gläubige ihr gemeinsames Priestertum ausüben würden, indem sie am Wochentag in ihrer Kirche oder in der Nachbarschaft zusammenkommen, um miteinander zu beten und das Wort Gottes zu lesen.

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    Eine solche „Anhauchung“ des Heiligen Geistes würde sicher manche guten „Lockerungen“ bewirken. Die verschlossenen Türen öffnen sich. Die Jünger freuen sich, dass sie den Herrn sehen. Und Jesus haucht sie an mit Heiligem Geist. Genau das dürfen auch wir erleben. Der eine so, die andere so. Lassen wir uns von Jesus anhauchen. Er ist nicht nur frei von Viren und Corona. Er belebt uns und lockert auf, so Böbel zum Abschluss seiner Predigt.

    Am Ende der Eucharistiefeier bedankte sich Pfarrer Böbel bei allen Mitwirkenden. Organisatoren und Helfern, welche diesen Gottesdienst unter den vorgeschriebenen Auflagen überhaupt ermöglicht haben.

     

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