Religion als Heimat?

Gesprächsabend am Montag, 25. September bei Marktplatz Kirche

Pfarrerin Esther Kuhn-Luz. Foto: pm

SCHRAMBERG (pm) – Im Evan­ge­li­schen Gemein­de­haus Schram­berg tref­fen  am Mon­tag, 25. Sep­tem­ber, um  20 Uhr zwei inter­es­san­te Gesprächs­part­ner auf­ein­an­der: Pfar­re­rin Esther Kuhn-Luz aus Rott­weil und Prof. Dr. Abdel­ma­lek Hibaoui vom Zen­trum für isla­mi­sche Theo­lo­gie Tübin­gen.

Das The­ma die­ses Abends, der von Artur Egle-Theu­rer vom Evan­ge­li­schen Bil­dungs­werk mode­riert wird, lau­tet: „Reli­gi­on als Hei­mat?“ – pas­send zum Jah­res­the­ma von Markt­platz Kir­che „Hei­mat fin­den in einer glo­ba­li­sier­ten Welt“.

Auf die Fra­ge „Was ist für Sie Hei­mat?“ ant­wor­tet Pfar­re­rin Kuhn-Luz: „Hei­mat, das ist mei­ne Umge­bung, sind Men­schen, aber auch Ritua­le, Gerü­che und mei­ne Gebe­te. Aber wo sind wir eigent­lich ver­wur­zelt, in einer Welt, die von Flucht, Ver­trei­bung, Angst vor Abschie­bung und ande­ren Migra­ti­ons-Not­wen­dig­kei­ten geprägt ist? Wie sieht es dabei mit der Reli­gi­on der ver­schie­dens­ten Glau­bens­rich­tun­gen aus?“

Prof. Hibaoui wird sich mit der Fra­ge aus­ein­an­der­set­zen: „Ist für Mus­li­me der Islam die inne­re Hei­mat? Und was bedeu­tet dies für Mus­li­me, die aus ihren Hei­mat­län­dern flie­hen muss­ten?“ Die Fra­ge nach Hei­mat stellt sich also völ­lig neu.

Die Besu­cher des Markt­platz Kir­che-Abends kön­nen sich aktiv in die Dis­kus­si­on ein­schal­ten. Wie bei allen Ver­an­stal­tun­gen gibt es im Anschluss auch wie­der  Aus­tausch und Begeg­nung auf dem  „Markt­platz“, wo die Gesprä­che auch mit den Refe­ren­ten wei­ter­ge­führt wer­den kön­nen.