Rorate-Gottesdienste im Kerzenschein

Rorate in der Kapellenkirche. Archivfoto: Hildebrand

ROTTWEIL – Mit Beginn des Advents wer­den in den katho­li­schen Kir­chen wie­der soge­nann­te Rora­te-Got­tes­diens­te gefei­ert. Das Wort „Rora­te“ ist der Anfang einer Anti­phon, die einen Vers aus dem Buch Jesa­ja beinhal­tet. Da heißt es „Rora­te coeli desu­per et nubes pluant jus­tum“ (Tau­et Him­mel, von oben, ihr Wol­ken, reg­net den Gerech­ten.)

Weil die Werk­tags­got­tes­diens­te im Advent mit die­sem Vers begin­nen, wer­den sie land­läu­fig ein­fach als Rora­te bezeich­net. Nach altem Brauch wer­den Sie am frü­hen Mor­gen, wenn es noch dun­kel ist, nur bei Ker­zen­schein gefei­ert. Das soll die Sehn­sucht nach der Ankunft Got­tes, dem Licht der Welt, zum Aus­druck brin­gen. Sol­che Rora­te-Got­tes­diens­te fin­den statt am Diens­tag um 6.30 Uhr in der Kapel­len­kir­che und am Mitt­woch um 6.30 Uhr im Hei­lig-Kreuz-Müns­ter.