Pfarrer Thomas Böbel (links) und Simone Bordt (rechts) als Vertreterin des Kirchgemeinderates verabschieden Siegfried Bordt nach 40 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand. Foto: pm

ROTTWEIL-NEUFRA – Einen zwei­fach beson­de­ren Got­tes­dienst durf­te Pfar­rer Tho­mas Böb­el am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de in der Kir­che St. Dio­ny­si­us in Neuf­ra fei­ern. Nach­dem zuerst die Kom­mu­ni­on­kin­der fest­lich der Gemein­de vor­ge­stellt und auf die span­nen­de Rei­se der Vor­be­rei­tung geschickt wur­den, war es am Ende der Fei­er Zeit, Abschied zu neh­men. Pfarr­amts­se­kre­tär Sieg­fried Bordt been­det Ende Janu­ar die­ses Jahrs sei­ne 40-jäh­ri­ge Tätig­keit im Pfarr­haus in Neuf­ra.

Grund genug für Pfar­rer Böb­el, die viel­sei­ti­gen Auf­ga­ben nach­mals zu beleuch­ten und dafür herz­lich zu dan­ken. So waren sämt­li­che Gebur­ten, Tauf­be­schei­ni­gun­gen, Hoch­zei­ten, Ster­be­fäl­le, Kir­chen­aus­trit­te und deren Doku­men­ta­ti­on Auf­ga­be von Sieg­fried Bordt, zudem führ­te er das Pfarr­amts­kon­to und das alles „ohne Secu­ri­ty“. „Es wird kei­nen in der Gemein­de geben, der die Kir­chen­ge­mein­de der letz­ten 40 Jah­re so gut kennt, wie Sie Herr Bordt“, stell­te der Seel­sor­ger tref­fend fest.

Beim anschlie­ßen­den vom Kir­chen­ge­mein­de­rat orga­ni­sier­ten Steh­emp­fang mit der Gemein­de bedank­te sich Sieg­fried Bordt für die schö­nen Jah­re und vor allem die toll­te Unter­stüt­zung aus dem Pfarr­haus aus der Alt­stadt, wobei er sich selbst eher als Pfarr­haus­hel­fer und nicht als Pfarr­amts­se­kre­tär sah. „Soll­te Ihnen der Abschied heu­te gefal­len und Sie Geschmack dar­an fin­den, so dür­fen Sie ger­ne jeder­zeit zurück­kom­men“ stell­te der schel­misch grin­sen­de Tho­mas Böb­el zum Abschluss der klei­nen Fei­er fest.