St. Laurentius-Gemeinde in Deißlingen feiert Patrozinium

Pfarrer Joseph Mujuni und Diakon Elmar Schmeh feierten mit der Gemeinde den Kirchenpatron St. Laurentius. Foto: Moni Marcel

DEISSLINGEN (mm) – Am Sonn­tag fei­er­te die St. Lau­ren­ti­us-Gemein­de in Deiß­lin­gen ihr Patro­zi­ni­um, das Fest des hei­li­gen Dia­kons Lau­ren­ti­us. Der war Hüter des Kir­chen­schat­zes und wur­de von Kai­ser Vale­ri­an, der davor den Papst Six­tus ermor­det hat­te, auf­ge­for­dert, die­sen her­aus­zu­ge­ben.

Statt­des­sen ver­teil­te Lau­ren­ti­us den Schatz unter den Armen, die er dann zum Kai­ser mit­nahm und ihm sag­te, die­se Men­schen sei­en der wah­re Schatz der Kir­che. Vale­ri­an ließ ihn  dar­auf­hin auf einen Rost bin­den und ver­bren­nen.

Dia­kon Elmar Schmeh bezeich­ne­te Lau­ren­ti­us als „hoch­her­zi­gen Schen­ker”, und heu­te müs­se man es genau so sehen wie die­ser damals: Men­schen als der wah­re Schatz der Kirche.„Wer kärg­lich sät, wird kärg­lich ern­ten, wer reich­lich sät, wird reich­lich ern­ten!” In Zei­ten von Ter­ror, Krieg und Natur­ka­ta­stro­phen herr­sche bei vie­len Angst als Grund­ge­fühl.

Doch wenn Men­schen in Not um Hil­fe bäten, müs­se man die­se auch geben. Ein Hei­li­ger wie Lau­ren­ti­us zei­ge Mensch­lich­keit, und die hel­fe auch, sich in eige­ner Not an Gott zu wen­den. „Da kann und darf ich dar­auf hof­fen, dass mein Leben gut wird!” Nach dem Got­tes­dienst, der von Pfar­rer Joseph Muju­ni zele­briert wur­de, fei­er­te die Gemein­de den Namens­tag mit einem Sekt­emp­fang bei strah­len­dem Son­nen­schein.