ROTTWEIL (hes) – „Segen brin­gen, Segen sein. Gemein­sam für Got­tes Schöp­fung – in Kenia und welt­weit“ ist das Leit­wort der Stern­sin­ger­ak­ti­on 2017.

Alle kön­nen wir als Werk­zeu­ge Got­tes an der Bewah­rung der Schöp­fung mit­ar­bei­ten, ein jeder von sei­ner Kul­tur, sei­ner Erfah­rung, sei­nen Initia­ti­ven und sei­nen Fähig­kei­ten aus.
So schreibt Papst Fran­zis­kus in sei­ner Enzy­kli­ka „Lau­da­to si , über die Sor­ge für das gemein­sa­me Haus.“ Der Papst fin­det kla­re Wor­te: Unse­re Erde ist bedroht. Zu vie­le Men­schen haben nicht das Wohl aller im Blick, son­dern ihren eige­nen Pro­fit. Die Kräf­te derer, die sich etwa für den Kli­ma­schutz ein­set­zen, rei­chen nicht aus. Am här­tes­ten sind die Men­schen von den Fol­gen des Kli­ma­wan­dels betrof­fen, die am wenigs­ten zu den Ursa­chen bei­tra­gen.

Dazu gehö­ren auch die Men­schen in der Tur­ka­na, die im Fokus der Akti­on Drei­kö­nigs­sin­gen 2017 ste­hen. In die­ser abge­le­ge­nen Regi­on im Nor­den Keni­as ist die gewohn­te Abfol­ge der Tro­cken- und Regen­zei­ten durch die Kli­ma­ver­än­de­run­gen gestört. Seit Jah­ren hat es kaum gereg­net. Über Genera­tio­nen fan­den Zie­gen und Kame­le auch in der Tro­cken­zeit Was­ser­stel­len und Wei­de­flä­chen. Im gro­ßen Tur­kana­see fin­gen die Men­schen Fische. Heu­te müs­sen die Vieh­hir­ten immer wei­te­re Wege zurück­le­gen, der See ver­salzt und trock­net aus.

Zu der Akti­on Drei­kö­nigs­sin­gen 2017 sind alle Gemein­de­mit­glie­der ein­ge­la­den, dass wir uns gemein­sam ein­set­zen für eine Welt, in der alle Men­schen teil­ha­ben an der „Sor­ge für das gemein­sa­me Haus“ zum Wohl aller.
Die Stern­sin­ger der Pela­gius­ge­mein­de wer­den am 1. Janu­ar um 10.30 Uhr in der Pela­gius Basi­li­ka durch Pfar­rer Tho­mas Böb­el aus­ge­sen­det.

Die drei Grup­pen wur­den von Chris­ti­ne Ora­wetz, Jus­ti­na Firn­kes und Gabi Kapp­ler vor­be­rei­tet und ent­spre­chend als Köni­ge ein­ge­klei­det. Am Drei­kö­nig, 6. Janu­ar, sind die Stern­sin­ger­grup­pen im Hoch­amt und sin­gen das Stern­sin­ger­lied: „Nun sehet den Stern den wir brin­gen.“