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Mittwoch, 30. September 2020

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„Über den Jordan gehen“

Aus der Bibel stammende und bis heute gebräuchliche Redensarten und Brauchtum - Folge 13

Der Jordan-Fluss hat eine Gesamtlänge von 250 Kilometer und befindet sich als Grenz-Fluss zwischen Israel und Jordanien. Er fließt in einem riesigen Grabenbruch von 150 bis 350 Meter unter dem Meeresspiegel und mündet ins Tote Meer. In der Nähe befindet sich die über 8000 Jahre alte und am tiefsten Punkt der Erde (350 Meter unter Meereshöhe) gelegene Stadt Jericho. Hierüber berichtet Diakon Dieter Vanselow von der Bibelerlebniswelt Schönbronn in unserer heutigen Folge.

In der Bibel ist im zweiten Buch Mose (Exodus) zu lesen, wie die hebräischen Stämme in der ägyptischen Knechtschaft den dringenden Wunsch zu einer besseren Lebensweise hatten. Weiter ist zu lesen, wie Mose beim Hüten der Schafe im Land Midian auch auf den Berg Horeb im Sinai kam, wo er aus dem brennenden Dornbusch die Stimme Gottes hörte: Mose, ziehe mit deinem Volk in ein Land, das ich Dir zeigen werde. Dazu erhielt er gleich noch die zehn Gebote, welche die Beziehungen zwischen Gott und Menschen und für die gemeinsame Zukunft unter einander regeln sollte.

Der Fluss Jordan mit dem Berg Hemon.

Erst als über den Pharao und ganz Ägypten die zehn Plagen kamen, durften die hebräischen Stämme beziehungsweise Israeliten ziehen, was ja bekanntlich 40 Jahre andauerte. Als Mose mit dem ganzen Volk auf dem Berg Nebo (heute Jordanien) ankam und das verheißene „gelobte Land, wo Milch und Honig fließt“ erblicken durfte starb er. Vom Berg Nebo sieht man das Tote Meer, das Jordantal mit Jericho und am Horizont auf den Bergen von Judea Jerusalem. Im Buch Josua 1,1 ff ist dann zu lesen: „Gott spricht zu Josua: Mein Knecht Mose ist gestorben; so mach dich nun auf und zieh über den Jordan, du und dies ganze Volk, in das Land, das ich ihnen, den Israeliten, gegeben habe.“

Es begann dann der Weg über (durch) den Jordan zur alten Stadt Jericho. Doch ergaben sich die Ureinwohner nicht kampflos. An einer Bibelstelle ist zu lesen, dass die Bewohner der Stadt bereits über eiserne Wagen verfügten. Aber die Angreifer hatten ja die  sieben Posaunen (Schofare) dabei, welche bekanntlich die Mauern zum Einsturz brachten. In der späteren religiösen Literatur wurde der Einzug ins „Gelobte Land“ oft auch als Eintritt in das Himmelreich umschrieben.

Bei den Christen war dann der Gedanke entstanden, dass man nur bei entsprechender Lebensführung durch den Tod vor seinen Schöpfer ins Paradies sprich Himmelreich gelangen kann. Und deshalb ist die Überquerung des Jordans einschließlich der Redewendung „über den Jordan gehen“ zum Sinnbild für den Tod geworden, auch wenn ursprünglich das genaue Gegenteil, der Eintritt in ein paradiesisches Leben gemeint war.

Allerdings hatte damals der israelitische Stamm Ephraim großes Pech, als sie gen Osten wieder den Jordan überqueren wollten, um sich im Land Gilead (heute: Jordanien) niederzulassen. Jeder Ephraimit musste ein schwieriges Wort aussprechen, an dem er dann scheiterte und infolgedessen als Feind hingerichtet wurde. Hier endete das über den Jordan gehen tödlich. In Deutschland hat sich aber auch stattdessen die Redewendung „über die Wupper gehen“ etabliert.

Man stelle sich nur vor, was es bedeutet nach 40 Jahren Leben in der Wüste, gleich einen ganzen Fluss wie den Jordan vorzufinden. Da ist doch ein Lobpreis- und Dankgebet mehr als angebracht.

Mehr Infos gibt es bei der Bibelerlebniswelt Schönbronn e.V., Diakon Dieter Vanselow, Schönbronn 46, 78713 Schramberg, Telefon 07422 / 53332, www.bibelerlebniswelt.de, E-Mail: info@bibelerlebniswelt.de

 

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