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Sonntag, 23. Februar 2020

Vertonte Leidensgeschichte und Mozarts Krönungsmesse

SCHRAMBERG (pm) – Die Feier der Kar- und Ostertage in der Katholischen Kirchengemeinde St. Maria – Heilig Geist in Schramberg wird wieder reichhaltig musikalisch gestaltet mit eigenen Ensembles, der von Rudi Schäfer vertonten Leidensgeschichte Jesu und der Krönungsmesse von Wolfgang Amadeus Mozart.

In der Abendmahlsfeier am Gründonnerstag, 2. April, um 19 Uhr in der St. Maria-Kirche musizieren Christel Knecht (Gesang), Magdalena Lerch (Violine) und Rudi Schäfer (Orgel). In der Karmette an Karfreitag, 3. April, um 10 Uhr in der Heilig Geist-Kirche singt die Gregorianikschola. Die karfreitägliche Feier vom Leiden und Sterben Christi um 15 Uhr in Hl. Geist wird von der Schola musikalisch mitgestaltet. Sie singt die Passionsgeschichte in der Vertonung von Kirchenmusikdirektor Rudi Schäfer.

Die Osternacht am Samstag, 4. April, wird eingeleitet mit der Lichtfeier und dem Gottesdienst um 21 Uhr in St. Maria. Dazu singen die Frauen- und die Gregorianikschola.

Das Hochamt am Ostersonntag, 5. April, um 10 Uhr in Hl. Geist versammelt wieder alle kirchenmusikalischen Kräfte. Es erklingt unter Leitung von Rudi Schäfer die Krönungsmesse für Soli, Chor, zwei Oboen, zwei Hörner, zwei Trompeten, Pauken, Streicher und Orgel von Wolfgang Amadeus Mozart, der diese 1779 komponierte. Vermutlich wurde diese sinfonische Messe am 4. April diesen Jahres im Salzburger Dom uraufgeführt. Sie wurde später zur bevorzugten Messvertonung bei Kaiser- und Königskrönungen und kam so zu ihrem Namen.

In der Heilig Geist-Kirche singen Sonja Gebert (Sopran), Gisela Lorenz (Alt), Sascha Kretschmer (Tenor) und Jochen Hermann (Bass) die Solopartien. Es singt der Katholische Kirchenchor und es spielt das Orchester Schmid. An der Orgel begleitet Robert Pfundstein.  Zum Abschluss ertönt wiederum das „Halleluja“ von Händel.

Gegen Ende des Hochamts wird eine eigene Kollekte für die Stiftung Kirchenmusik der Kirchengemeinde  abgehalten. Diese unterstützt mit den Zinserträgen ihres Vermögens die kirchenmusikalische Arbeit vor Ort. Wie Stiftungsvorsitzende Edeltraud Maurer informiert, wurde 2014 die Summe von rund 14.500 Euro für die kirchenmusikalischen Gruppierungen verwendet. Dem Stiftungskapital wurden fast 6000 Euro zugeführt dank Spenden und Zustiftungen. Auch die Sonderkollekten an Weihnachten und Ostern unterstützen diese Stiftung und damit die Vielfalt und Qualität der örtlichen Kirchenmusik.

Mit dem „Evensong“  am Ostersonntag um 20 Uhr in St. Maria klingen die drei österlichen Tage aus. Eine Jugendband der Gemeinde bringt zum Thema „Bleibe bei uns Herr „ die Osterfreude in Gebet, Rhythmus und Gesang zum Ausdruck. Anschließend ist die ganze Gemeinde zur „After-Show-Party“ in den alten Kirchturm von St. Maria eingeladen.

 

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