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Viel Gereimtes am Fasnetssonntag in Heilig-Kreuz

ROTTWEIL – In Heilig-Kreuz findet sich Fastnächtliches schon aus dem Mittelalter. Konsolen im Südschiff aus dem 15. Jahrhundert zeigen einen Narren, einen wilden Mann und eine wilde Frau. Auf Stuhlwangen aus der Barockzeit sind eine Narrenmutter und ein Hahnenreiter zu sehen. Auch die heutigen Kirchgänger erwarten, dass der Pfarrer in seiner Predigt auf diesen Ausnahmezustand seiner Schäfchen an Fasnet reagiert. So ist es schon Tradition im Münster, dass die Predigt an diesem Sonntag anders als sonst üblich vorgetragen wird.

Pfarrer Jürgen Rieger hatte die Gläubigen bereits in gereimten Versen begrüßt. Auch Lesung und Evangelium waren in Versform umgeschrieben und fanden so besonders aufmerksame Zuhörer. Rieger meinte dazu: „Fromm muss es sein, das ist die Pflicht / doch der Reim darf fehlen nicht.“

Zusammen mit den beiden Bänkelsängern Patrick Mink und Marcel Rafoul hat Rieger die gereimte Predigt vorgetragen. Allerlei kirchliche Themen wurden da besprochen. Zum Synodalen Weg hieß es, „der Dialog sei schon mit vielen Themen losgegangen. Man liest‘s mit Hoffen und mit Bangen. Es geht um Macht und um die Frauen, auch den Zölibat will man anschauen.“ Zum Thema Parken auf dem Münsterplatz hörte man „fremde Autos auf dem Platz / das führt zu Ärger und Rabatz. … Der Pfarrer fragt, soll ich mich rächen, soll ich in die Reifen stechen?“ Doch dann kommt ihm die Idee, „dass beim Warten auf die neuen Reifen / könnt einen doch die Idee ergreifen / zu gehen in das Münster rein. … So wär das Münster öfters voll / als Pfarrer fänd ich dieses toll.“ Über die beschlossene Marienkopie für die Predigerkirche hörte man „ zur Zeit der Münsterrenovation / war‘s schon eine große Sensation, dass d’Rottweiler Protestanten viel eifriger in die Kirche rannten als Marie dort war zu Gast. Ein armer Mensch, der dies verpasst‘. …

Und Rottweils fromme Protestanten waren beglückt und sie bekannten: Maria ist ohne Probleme, das Schlüsselglied der Ökumene. Wenn nun das blöde Denkmalamt da sagt, man habe sie abgeschrammt, die Marie hätt man angepasst, damit sie in Altäre passt, dann tut ihr Ämtler mir schon leid. Ihr seid zwar fachlich vielleicht g‘scheit, doch zukunftsweisend ist da nichts. Von Ökumene wisst ihr nichts.“ Zur kommenden Kirchengemeinderatswahl meinte Rieger: „Wo anderswo verzweifelt man versucht zu finden Frau und Mann, der gerne kandidieren will, kam man im Münster schnell ans Ziel. An achtundzwanzig Kandidaten ist man hier sogleich geraten. Voll Neid schaut man zum Münster hin, und fragt, wie kriegten die das hin?“ Auch die Verlegung der Vermeldungen vor den Beginn des Gottesdienstes war noch einige Zeilen wert. „Seit tausend Jahren hat es nie gestört, dass man die am Ende hört. Jetzt zieht allein a Männle ein, kein zweiter geht mit ihm hinein. … Die Vermeldung dauert schier fünf Minuten oder vier. Das heißt für mich, für den ganz Braven, ich kann am Sonntag länger schlafen.“

Wenn dann noch alle Neuigkeiten aus den Vereinen, den Kindergärten und den Altenheimen verkündet würden, „so dauerte dies eine ‘ne halbe Stunde. Das wär für mich eine frohe Kunde. Dann käm ich an dann so um 10. Ach liebe Leute, wie wär das schön!“ Mit der Melodie vom Narrenmarsch, auf der großen Münsterorgel gespielt von Elias Schneider, endete der Gottesdienst. Auf direktem Weg ging es dann zur Proklamation hinüber vors Rathaus.

 

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