Wie Gewürze die Welt bewegten

Eine Bildpräsentation der Bibelerlebniswelt am 23. September

Schram­berg-Schön­bronn (pm) – Nicht umsonst wird auch in der Bibel auf die gro­ße Bedeu­tung von Gewür­zen hin­ge­wie­sen, so dass wir Men­schen sogar auf­ge­for­dert wer­den: „Salz der Erde zu sein“ Eine Bild­prä­sen­ta­ti­on der Bibel­er­leb­nis­welt am Sonn­tag, 23. Sep­tem­ber, um 18 Uhr in der Kir­che Schön­bronn, wir laut einer Pres­se­mit­tei­lung hier­über infor­mie­ren.

Auch hat Hil­de­gard von Bin­gen schon im 12.Jahrhundert auf die Heil­kräf­te von Gewür­zen hin­ge­wie­sen. Wer hat nicht schon von uns unlieb­sa­me Men­schen dort­hin gewünscht, wo der Pfef­fer wächst? Nun haben sich Ger­da und Die­ter Van­se­low auf die Spu­ren der Gewürz­stra­ße bege­ben, um unse­ren Besu­chern die Her­kunfts­län­der der Gewür­ze mit Bil­dern und Kom­men­ta­ren zu prä­sen­tie­ren.

Die Gewürz­stra­ße war eine der bedeu­tends­ten und am hef­tigs­ten umkämpf­ten Han­dels­stra­ße der Welt. Von den Insel­pa­ra­die­sen der Moluk­ken, vor­bei an Chi­nas und Indi­ens Küs­ten bis nach Afri­ka und in den euro­päi­schen Mit­tel­meer­raum. Das war der Weg, den die Gewür­ze vor ein paar hun­dert Jah­ren nah­men, bevor sie in Euro­pa auf die Tische der Rei­chen kamen. Was wären Erzäh­lun­gen aus tau­send­und­ei­ner Nacht ohne den Duft von Kar­da­mom, Kori­an­der und Mus­kat? Was wäre unse­re Weih­nachts­zeit ohne Gebäck mit Zimt und Nel­ken?

Für die Ara­ber waren die Gewür­ze „ der Duft des Para­die­se“. Auch heu­te noch ent­fal­ten Gewür­ze eine Men­ge Magie. Frü­her war Pfef­fer so wert­voll, dass er mit Gold auf­ge­wo­gen wur­de. Die abschät­zi­ge Bezeich­nung „ Pfef­fer­sä­cke „ für einen rei­chen Men­schen stammt aus die­ser Zeit. In die­sem außer­ge­wöhn­li­chen Vor­trag kön­nen Sie nicht nur Gewür­zern­ten in den ver­schie­de­nen Län­dern mit schö­nen Land­schafts-Bil­dern sehen, zugleich erfah­ren Sie auch wie die Gewür­ze zu uns kamen.

Anschlie­ßend kön­nen die Besu­cher im „Cafe Ori­en­tal“ ein Glas Wein und ein „Ver­su­cher­le“ genie­ßen und noch Fra­gen stel­len.