CDU-Kandidaten wollen Akzente setzen

 Christdemokraten treten mit einer Frau und fünf Männern an / Kreistagswahlkreis VI Schwarzwald-Eschach

Sie kandidieren für die CDU im Wahlkreis VI für den Kreistag: (von links) Herbert Halder, Rolf Buchholz, Heike Schenk, Dennis Mauch und Franz Moser. Nicht auf dem Foto ist Peter Haug. Foto: pm

Auch wenn der Kreis­tags­wahl­kreis VI Schwarz­wald-Eschach alles ande­re als einen homo­ge­nen Ein­druck ver­mit­telt: Über die viel­fäl­tig zu erfül­len­den Auf­ga­ben und die Not­wen­dig­keit, auch die­se auf den ers­ten Blick etwas unüber­sicht­li­che Regi­on mit den Gemein­den Schen­ken­zell, Schiltach, Lau­ter­bach, Aich­hal­den, Hardt, Dun­nin­gen und Esch­bronn im Kreis­tag erfolg­reich zu ver­tre­ten, gab es  – laut CDU-Pres­se­mit­tei­lung „kei­nen Zwei­fel” bei der Nomi­nie­rungs­ver­samm­lung der CDU im Win­ter­hal­den­hof in Schen­ken­zell.

Gleich mit der Begrü­ßung warf Franz Moser mit den The­men wie der Breit­band­ver­sor­gung und dem wei­te­ren Aus­bau der beruf­li­chen Schu­len, wobei er beson­ders die Inves­ti­tio­nen in Schram­berg-Sul­gen her­vor­hob, den Blick auf durch­ge­führ­te Maß­nah­men, „mit denen wir Maß­stä­be gesetzt haben, die aber zei­gen, dass noch vie­les gera­de in der nächs­ten Amts­pe­ri­ode zu leis­ten ist.“

Genau aus die­sem Grund stell­ten sich die sechs Bewer­ber auf der CDU-Lis­te in dem von der stell­ver­tre­ten­den CDU-Kreis­vor­sit­zen­den Moni­ka Schnei­der gelei­te­ten Wahl­gang dem Votum der CDU-Mit­glie­der und tre­ten nun­mehr für einen Wahl­kreis an, der es zwar „eini­ger­ma­ßen merk­wür­dig ist in sei­nem Zuschnitt“, des­sen CDU-Kan­di­da­ten aber einig sind in ihrer pro­gram­ma­ti­schen Aus­rich­tung. 

So kan­di­die­ren den bis­he­ri­gen Kreis­rä­ten Her­bert Hal­der (Hardt) und Franz Moser (Schram­berg) neu Hei­ke Schenk (Schen­ken­zell), Rolf Buch­holz (Lau­ter­bach), Peter Haug (Aich­hal­den) und  Den­nis Mauch (Dun­nin­gen).

Der Wil­le und die Absicht, den Land­kreis wei­ter vor­an­zu­brin­gen und die Anlie­gen des Wahl­krei­ses gut zu ver­tre­ten, waren unüber­hör­bar. Und nicht nur des­we­gen wohl freu­te sich Moni­ka Schnei­der als Lei­te­rin des so recht umfang­rei­chen Pro­ce­de­re  über „eine sehr kom­pe­ten­te Lis­te“.

Dass jedoch neben den zu Beginn ange­schnit­te­nen The­men­be­rei­chen auch ande­re man­ches Unbe­ha­gen ver­ur­sacht, erbrach­te die sehr aus­führ­li­che und mit viel Sach­ver­stand und Besorg­nis vor­ge­brach­ten Anlie­gen: so wur­den die „hof­fent­lich ange­hen­den Kreis­rä­te“ mit der Tat­sa­che kon­fron­tiert, dass in Berei­chen der Sozi­al­für­sor­ge, bei der Betreu­ung von Benach­tei­lig­ten, bei der Beglei­tung  in  pre­kä­ren Fäl­len all­zu häu­fig der Ver­gleich mit den benach­bar­ten Land­krei­sen  nicht zuguns­ten des Land­krei­ses Rott­weil aus­fal­le. So die Fest­stel­lung von (vor­wie­gend weib­li­chen) Teil­neh­mern bei der Nomi­nie­rungs­ver­samm­lung:

ver­bun­den mit Fra­gen nach dem War­um und mit der Bit­te, dem Anlie­gen auf die Spur zu gehen. Was eine sehr auf­merk­sam und nach­denk­lich geführ­te Debat­te ent­brann­te, „die es wert war und wert ist, geführt zu wer­den.“ So das Fazit eines Abends, bei dem die Kan­di­da­tin und die Kan­di­da­ten sich mit einer in der Ver­an­stal­tung auf­ge­wor­fe­nen The­ma­tik beschäf­tig­ten, die sie mit­neh­men wer­den in ihre wei­te­re Arbeit.

Sicher­lich auch in die kom­men­den Wahl­kampf­wo­chen, bei denen jetzt schon über den sozia­len Bereich hin­aus Ide­en ent­wi­ckelt wor­den sind. Getreu dem Mot­to: „Wir als Ver­tre­ter des Wahl­krei­ses VI wol­len als CDU  Akzen­te set­zen in den kom­men­den Wochen und dar­über hin­aus.“