SPD-Gemeinderatskandidaten informierten sich über Probleme und Erfolge in Hausen. Foto: pm

ROTTWEIL-HAUSEN – SPD-Gemein­de­rats­kan­di­da­ten haben sich in Hau­sen vor Ort ein Bild der Pro­ble­me, aber auch der Erfol­ge in die­sem Teil­ort machen wol­len. Gut, dass ihnen Orts­vor­ste­her Her­bert Sau­ter über den Weg lief und sach­kun­dig Infor­ma­tio­nen lie­fern konn­te.

Ein Mas­ter­plan sei in Arbeit mit  Bau­lü­cken­ma­nage­ment und Rad­we­ge­kon­zep­ti­on. Er habe in Hau­sen einen Bür­ger­fra­ge­bo­gen erstel­len und ver­sen­den las­sen, um die Wün­sche der Ein­woh­ner auf­zu­neh­men und wis­sen­schaft­lich beglei­ten zu las­sen. Ein Erfolg. Das Bau­ge­biet Bron­nen­kohl 2 sei im Visier und soll Bau­wil­li­gen ermög­li­chen den Traum vom eige­nen Haus zu ver­wirk­li­chen. Pro­blem­be­haf­tet ist immer noch die Hor­ge­ner Stra­ße in Höhe des Kin­der­gar­tens: Eltern par­ken bezie­hungs­wei­se hal­ten dort an der Ein­mün­dung des klei­nen Wegs, der zum Kin­der­gar­ten führt, um ihre Kin­der aus den Autos aus­stei­gen zu las­sen. Dadurch aber wer­den Gefah­ren­si­tua­tio­nen geschaf­fen, wenn der Durch­gangs­ver­kehr an die­sen Fahr­zeu­gen vor­bei­fährt.

Her­bert Sau­ters Hin­weis an die Eltern auf Park­plät­ze am Rat­haus haben in der Ver­gan­gen­heit wenig gefruch­tet. Es zeigt sich hier ein Pro­blem, das in Rott­weil im Bereich der Kai­ser­stra­ße-Bis­marck­stra­ße  bei den städ­ti­schen Gym­na­si­en durch die „Eltern­ta­xis“ auch besteht. Dar­über hin­aus ist dem Ver­such, die Hor­ge­ner Stra­ße geschwin­dig­keits­be­schränkt auf 30 km/h zu bekom­men, kei­nen Erfolg beschie­den gewe­sen, da das Land auf sei­ner L 423 zu wenig Ver­kehr fest­ge­stellt hat, was zur Ableh­nung die­ser Idee führ­te. Manch­mal wun­dert man sich über die Starr­heit der Grenz­wer­te,  unter­halb derer kei­ne ver­nünf­ti­ge Lösung mög­lich sein soll. „Es muss offen­sicht­lich erst etwas pas­sie­ren, bevor ein Umden­ken ein­tritt“, mein­te Jür­gen Mehl sei­tens der SPD-Kan­di­da­ten.

Ein Dau­er­bren­ner bleibt, so Her­bert Sau­ter, das Hal­len­pro­blem. Seit Jah­ren gibt es Kla­gen über den Zustand der Hal­le. Nach­dem ein Toi­let­ten­an­bau dazu­ge­kom­men ist, ist wohl mit einem Total­ab­riss und Neu­bau nicht zu rech­nen. Das Hoch­bau­amt müs­se nun­mehr eine Bestands­auf­nah­me machen, dann sehe man wei­ter, mein­te Her­bert Sauter.Er wer­de aber wei­ter dicke Bret­ter boh­ren.

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