Deißlinger SPD-Kandidaten besichtigen größtes privates Bauprojekt

DEISSLINGEN – Das wohl größte private Bauvorhaben in Deißlingen zur Schaffung von neuem Wohnraum  läuft derzeit auf dem Gelände der ehemaligen Uhrenfabrik Grüner in der Bahnhofstraße 73. Dieses höchst interessante Objekt war deshalb auch das Ziel der Gemeinde- und Ortschaftsratskandidaten der Deißlinger SPD.

Empfangen wurde die Gruppe von Tomm Straub, dem Inhaber des gleichnamigen Architekturbüros aus Stuttgart. Zur Einführung erläuterte Straub zunächst die schwierigen Voraussetzungen bei der Umnutzung des gesamten Areals und der darauf stehenden Fabrikgebäude. Insgesamt habe es sich bei der Planung von Wohnungen in den bestehenden Gebäuden um ein recht schwieriges Vorhaben gehandelt. Dem Deißlinger Gemeinderat wurde das Objekt bereits im Januar des vergangenen Jahres zum ersten Mal vorgestellt. Die sich auf Grund der teilweise vorhandenen Altlasten und auch der besonderen Lage der Gebäude im Bereich der naheliegenden Bundesstraße hinziehenden Entscheidungen der Behörden führten dazu, dass erst im Januar dieses Jahres mit der Baumaßnahme gestartet werden konnte.

Insgesamt entstehen auf dem Areal 40 Wohnungen in den verschiedensten Größen mit einer gesamten Wohnfläche von rund 3400 Quadratmetern. Die Gebäude wurden nahezu entkernt und von außen ein Vollwärmeschutz aufgebracht, so dass von den alten Gebäuden nichts mehr erkennbar ist. Ein ganz besonderer Stellenwert sei dem erforderlichen Schallschutz und auch dem Brandschutz beigemessen worden.

Mit dem Abschluss der Baumaßnahmen wird zum Jahresende gerechnet, so dass ab diesem Zeitpunkt die ersten Wohnungen bezogen werden können. Laut Aussage vonTomm Straub gibt es sowohl beim Bauträger als auch bei der Gemeinde bereits eine rege Nachfrage nach diesen Wohnungen, bei denen es sich ausschließlich um Mietwohnungen handelt.  Von Seiten der SPD-Kandidaten wurde das Bauvorhaben ganz besonders begrüßt, denn damit könne der auch in Deißlingen seit längerem gewachsene Bedarf an Mietwohnungen weitgehend gedeckt werden. Dies entspricht somit auch dem von der SPD-Fraktion im Gemeinderat eingebrachten Antrag auf Geschosswohnungsbau in der Gemeinde.

 

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