Forum für Rottweil geht mit kompletter Liste in die Kommunalwahl 2019

ROTTWEIL – Beharrungsvermögen, Kreativität, eigene Ideen sowie die überparteiliche Ausrichtung sind die Grundpfeiler des politischen Handelns bei Forum für Rottweil (FFR). Im 25. Jahr ihres Bestehens präsentiert die politische Wählervereinigung zu den Kommunalwahlen am 26. Mai eine komplette Liste mit 26 Köpfen. Ermittelt wurden die Listenplätze von allen in einer geheimen Abstimmung im Hotel Johanniterbad.

„Unsere Liste bildet einen echten Querschnitt durch die Rottweiler Bevölkerung ab“, unterstrich FFR-Stadtrat Reiner Hils nach Auszählung der Stimmen. Wahlleiter Michael Leibrecht zeigte sich erfreut darüber, dass in Renate Greve sogar eine Ersatzkandidatin benannt werden konnte. Listenerste ist die amtierende FFR-Stadträtin Elke Reichenbach, gefolgt von ihrem Gemeinderatskollegen Reiner Hils und Forumssprecherin Anja Klingelhöfer. Mit Kandidaten aus Göllsdorf, Neufra und Hochwald sind auch die Rottweiler Teilorte vertreten.

Junge Menschen wie der Straßenbauer Bastian Stieren, der Schulbegleiter Jonathan Dom und der Industriemechaniker Claudius Angele finden sich auf den 26 Plätzen genauso wie neue Gesichter: Augenoptikermeisterin Sigrun Schnitzer, Ingenieur Martin Steinert, Physiotherapeutin Hanna Weber, Monteur Roberto Ovalle Corea, Sonderschulrektor Timo Link, Jurist Jürgen Leichtle, Heilpraktiker der Psychotherapie Clemens Hürten, die pharmazeutisch-technische Assistentin Ulrike Uhlenkamp und Rentner Klaus Peter Schmid.

Langjährige Forumsköpfe wie Elke Stofer, Johannes Dürr, Daniela Dom und Gerhard Mauch (Gischbl) sowie Markus Klemt und Enikö Riek-Nagy von der Partei die Linken runden das ausgewogene Gesamtbild ab. Insgesamt kandidieren zehn Frauen und 16 Männer für FFR.

Themenblöcke wie die generelle Stadtentwicklung mit den untergeordneten Bereichen Verkehrsberuhigung der Innenstadt, Anbindung des Bahnhofs und bestehender Parkflächen an den Stadtkern, die Entwicklung des ÖPNV, aber auch stadtprägende Bauvorhaben wie das Stadtmuseum beschäftigen FFR weiterhin. Das gilt auch für die Bereiche Integration und Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen am städtischen Leben.

Einige FFR-Kandidaten haben sich entschieden, vertiefende Arbeitskreise zu unterschiedlichen Themen zu bilden. Interessierte sind dabei herzlich willkommen und können gerne zur nächsten Sitzung von FFR am 11. März, ab 20 Uhr im Rathaus in Göllsdorf dazustoßen.

Darüber hinaus plant FFR am 22. Februar eine öffentliche Fahrt zum Terrassenbaumuseum in Schramberg. Der Kurator des neuen Uhrenmuseums, Arkas Förstner, wird die Konzeption des Baues erläutern und dabei Ideen zur Entwicklung des Rottweiler Stadtmuseums beisteuern.

Am 2. April kommt auf Einladung von FFR der ausgewiesene Verkehrsexperte Dr. Christian Hupfer, Professor für Verkehrsplanung und Verkehrstechnik an der Hochschule in Karlsruhe, nach Rottweil. Bei der von VCD, Bürgerforum Perspektiven Rottweil, Bündnis 90/Die Grünen und den Agenda 21-Gruppierungen mitgetragenen Veranstaltung spricht er im Kapuziner zum Themakomplex „Mobilität der Zukunft – Wege und Visionen“.

 

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