Der SPD-Landtagsabgeordnete Daniel Born informierte auf Einladung der Kreis-SPD in Schiltach über bezahlbaren Wohnraum. Foto: pm

Der woh­nungs­o­li­ti­sche Spre­cher der SPD-Land­tags­frak­ti­on und MdL Dani­el Born hat in Schiltach auf Ein­la­dung des SPD-Kreis­ver­bands Rott­weil in einem Vor­trag zu bezahl­ba­rem Wohn­raum infor­miert. Hier­über infor­miert die SPD in einer Pres­se­mit­tei­lung.

Im gut besuch­ten Adler­saal brach­te Dani­el Born die Zuhö­rer zum Nach­den­ken mit der aktu­el­len Sta­tis­tik, dass 40 Pro­zent der Mie­ter 30 Pro­zent ihres jewei­li­gen Ein­kom­mens für die Mie­te auf­brin­gen müs­sen, wobei rund 54 Pro­zent der Men­schen in Deutsch­land in Mie­te woh­nen. Wäh­rend in der Legis­la­tur­pe­ri­ode unter der grün-roten Lan­des­re­gie­rung stei­gen­de Zah­len bei der Schaf­fung von Wohn­raum zu ver­bu­chen waren, sin­ken unter der aktu­el­len Lan­des­re­gie­rung die Zah­len wie­der.

So feh­len in Baden-Würt­tem­berg aktu­ell rund 144.000 Woh­nun­gen, wobei der Bedarf bis 2025 vor­aus­sicht­lich auf wei­te­re 488.000 anstei­gen wird. Das Wahl­ver­spre­chen der CDU, die Lan­des­bau­ord­nung zu ent­schla­cken, um das Bau­en zu ver­bil­li­gen, wur­de nicht umge­setzt, wie MdL Dani­el Born berich­te­te. Trotz des grü­nen Lan­des­mi­nis­ters umfasst der täg­li­che Flä­chen­ver­brauch in Baden-Würt­tem­berg rund 8,5 Fuß­ball­fel­der. Hier setzt die SPD-Initia­ti­ve an, die für Erst­erwer­ber von Woh­nun­gen für den Eigen­be­darf die Grund­er­werbs­steu­er sen­ken und dem Flä­chen­ver­brauch durch Auf­sto­ckung bestehen­der Wohn­ein­hei­ten, För­de­rung sozia­len Wohn­raums und Sank­tio­nie­rung von spe­ku­la­ti­vem Leer­stand ent­ge­gen­wir­ken will.

An die abschlie­ßen­den Wor­te von Dani­el Born “Schaf­fen wir den Wohn­raum, den es jeweils braucht, um die jewei­li­ge Kom­mu­ne so zu erhal­ten, wie wir sie als lebens­wert emp­fin­den” schloss sich eine leb­haf­te Dis­kus­si­on an.

SPD-Kreis­vor­sit­zen­der Tors­ten Stumpf (von links): mode­rier­te die Ver­an­stal­tung und dank­te MdL Dani­el Born für den infor­ma­ti­ven Vor­trag. Foto: pm