Kandidierende am Infostand von Buntspecht & Grüne. (von links): Hermann Weber, Bärbel Pröbstle, Gunnar Link, Martin Himmelheber, Roland Eisele und Peter Schimak. Foto: pm

Etli­che Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten haben am Sams­tag­vor­mit­tag Wahl­kampf beim Rat­haus gemacht. Die Lis­te „Bunt­specht & Grü­ne“ warb für ihre Zie­le zur Gemein­de­rats­wahl und ver­teil­te Äpfel aus – natür­lich – Bio­an­bau, wie es in einer Pres­se­mit­tei­lung heißt.  

Im Gespräch mit den Mit­bür­gern kamen die unter­schied­lichs­ten The­men zur Spra­che. Von der feh­len­den Metz­ge­rei in der Tal­stadt bis hin zu den The­men Wind­kraft, Müll­ver­mei­dung und Mikro­plas­tik. Nicht jedes The­ma ist dabei vor­ran­gig kom­mu­nal­po­li­tisch. Es wur­de aber deut­lich, dass glo­ba­le Pro­ble­me im Loka­len behan­delt wer­den müs­sen und oft loka­les Han­deln auch im glo­ba­len Maß­stab betrach­tet wer­den muss.

Eben­falls ange­spro­chen haben vie­le Wäh­le­rin­nen und Wäh­ler das kom­pli­zier­te Wahl­ver­fah­ren mit den Wahl-Mög­lich­kei­ten. Hier wäre eine ein­fa­che Erläu­te­rung oder Anlei­tung wich­tig, um hohe Zah­len bei den ungül­ti­gen Stim­men wie in der Ver­gan­gen­heit zu ver­mei­den. Der neue Gemein­de­rat soll­te das The­ma unech­te Teil­orts­wah­len ange­hen und am bes­ten abschaf­fen, so eine häu­fig gehör­te Mei­nung. Unech­te Teil­orts­wah­len gibt es noch in rund 40 Pro­zent der Gemein­den Baden-Würt­tem­bergs.

Am Info­stand von „Bunt­specht & Grü­ne“ gab es auch das dies­jäh­ri­ge Wahl­pro­gramm in gedruck­ter Form. Wer es noch nicht im Brief­kas­ten hat­te und eines möch­te, kann sich form­los an info@buntspechtschramberg.de wen­den.