Schramberger CDU-Kompetenzteam Freizeit und Vereine trifft sich

Kandidaten werben für Bürokratieabbau

Über die aktuelle Vereinssituation in Schramberg und die Ziele für die kommenden Jahre diskutierten fünf CDU-Kandidaten für den Gemeinderat. Dies schreibt die CDU in einer Pressemitteilung.

Anfangs waren sich die Fünf schnell einig: Die Vereine im gesamten Stadtgebiet sind eine starke Säule in der Schramberger Gesellschaft. In allen Bereichen, sowohl beim Sport, im Sozialen oder bei den kulturtreibenden Vereinen, bietet Schramberg eine sehr große Auswahl an Aktivitäten für Bürger jeglichen Alters und Herkunft. Klaus Broghammer brachte es auf den Punkt: „Gerade diese Vielfalt verleiht unserer schönen Stadt ein buntes Gesicht.“ Ehrenamtliches Engagement und Vereinsarbeit sind in der heutigen Zeit extrem wichtig. Kinder und Jugendliche haben neben der Schule die Chance sich in unsere Gesellschaft zu integrieren, Freundschaften zu knüpfen, zusammen ein Ziel zu verfolgen, Werte zu erkennen und dadurch selbstbewusster zu werden. Auch Menschen mit sozial schwächerem Hintergrund können ohne großen finanziellen Einsatz an diesem Vereinsleben teilnehmen. Die Möglichkeiten Kindern sozialen Umgang mit anderen in einem geregelten Umfeld zu lehren gehört zu den wichtigsten Aufgaben unserer Vereine.

Deshalb fördert die Stadt Schramberg die Vereine schon lange außergewöhnlich stark. So bekommen die Vereine neben laufenden Zuschüssen auch Investitions- und Projektzuschüsse. Genauso werden Jugendfreizeiten und Vereinsjubiläen unterstützt. Diese Förderrichtlinien möchte die CDU auf jeden Fall beibehalten. Nach wie vor gelingt es aber nicht, die vielen Mehrfachtermine besser zu koordinieren. Es ist natürlich völlig klar, dass es bei über 150 Vereinen immer wieder zu Doppelveranstaltungen kommen wird. Aber mit etwas gutem Willen kann man dem Ziel ein großes Stück näherkommen. „Schön wäre ein Schrambergerer Kulturkalender, der die Aufmerksamkeit noch gezielter auf die zahlreichen Veranstaltungen richtet und eine koordinierende Funktion entfaltet“, meinte dazu Matthias Baur. Wünschenswert wäre dabei sicher auch das Miteinander, sich gegenseitig bei Veranstaltungen und Festivitäten mehr zu besuchen, um so auch das Zusammenwachsen der Stadtteile weiter voran zu bringen. Um die Vereine weiterhin zu unterstützen, möchten die CDU-Kandidaten gemeinsam mit der Stadtverwaltung mögliche Maßnahmen zum Bürokratieabbau festlegen. Tobias Mettmann schlägt zum Beispiel vor: „In der heutigen Zeit muss es doch möglich sein, einen Investitionsantrag online auszufüllen und gegebenenfalls Nachweise hochzuladen.“

Ganz wichtig für die Vereine und unser Freizeitangebot bleibt aber die Infrastruktur. Hier wurde in den letzten Jahren schon einiges erreicht. Sportstätten wie das badschnass und das Stadtion Sulgen wurden ausgebaut und erneuert. Weitere Investitionen in die Schramberger Hallen und das Schramberger Freibad in Tennenbronn müssen folgen. Martin Grießhaber setzt sein Augenmerk beim Tourismus insbesondere auch auf Premium-Wanderwege und Radwege: „Wenn das Freibad zur Saison 2021 wieder öffnet, muss es möglich sein mit dem Fahrrad, dazu gehören auch E-Bikes, zum Freibad zu gelangen.“

Neben den Vereinen gehören die städtischen Einrichtungen, wie Musikschule, JUKS hoch 3, Mediathek, Theaterring und Volkshochschule zu einem funktionierenden Freizeitleben. Dieses Freizeitangebot muss in Zukunft weiter gestärkt werden. Dazu gehört nach Meinung der Kandidaten auch das bürgerschaftlichen Engagement. Alle Altersgruppen müssen die Möglichkeit haben, sich zu engagieren. Manche brauchen dabei mehr Unterstützung, andere weniger. So muss der jetzige Ansatz der Jugendbeteiligung weiter verfolgt werden. Für Dominik Dieterle steht fest, dass „die Jugendbeteiligung ein veränderbarer Prozess sein muss und nicht, wie es schon in der Vergangenheit der Fall war, auch mal zu einer Unterbrechung kommen darf. Dafür muss die Altersspanne erweitert werden. Für mich gelten die 14 bis 25-jährigen als Jugendliche.“ Abschließend sprachen die fünf CDU-Kandidaten in ihrer Runde den Vereinen einen großen Dank für die unermüdliche Arbeit über das ganze Jahr aus. Deren Engagement endet oft nicht am Ortsschild. Viele Vereine sind ein tolles Aushängeschild weit über die Stadtgrenzen hinaus.

 

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