Den traditionsreiche mittelalterlichen Stadtkern durch die Hängebrücke mit dem innovativen TKE-Testturm zu verbinden – darin sehen die CDU-Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten (hier: Isabel Skopek) eine Vision für Rottweil, die hoffentlich bald Realität werde.Foto: pm

ROTTWEIL – Mit einer unge­wöhn­li­chen Akti­on star­te­te die Rott­wei­ler CDU in den eigent­li­chen Kom­mu­nal­wahl­kampf. An ver­schie­de­nen mar­kan­ten Stel­len in der Stadt pos­tier­te sich ein Astro­naut im Raum­an­zug. Damit soll das Mot­to „Visi­on und Tra­di­ti­on“ illus­triert wer­den. Es gehe dar­um, das his­to­ri­sche Erbe zu bewah­ren und dar­auf auf­zu­bau­en, um die Stadt zukunfts­fä­hig zu machen.

Und dafür brau­che es auch län­ger­fris­ti­ge kon­zep­tio­nel­le Über­le­gun­gen, mit­hin eine „Visi­on“. Wäh­rend die Tra­di­ti­on in der Rea­li­tät viel­fäl­tig erleb­bar sei, sol­le mit dem Astro­nau­ten die Visi­on sym­bol­haft ver­an­schau­licht wer­den. Die CDU-Gemein­de­rats­kan­di­da­tin­nen und -kan­di­da­ten sehen ihre Auf­ga­be auch dar­in, in den kom­men­den Wochen bis zur Wahl am 26. Mai mit den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern ins Gespräch zu kom­men, um eine gemein­sa­me „Visi­on für Rott­weil“ zu ent­wi­ckeln.

Die­sem Ansatz ent­spricht auch, dass die Rott­wei­ler CDU nicht so ger­ne von Wahl“kampf“ spre­chen will. Viel­mehr gehe es dar­um, in einem „Wett­streit“ zwi­schen den Bewer­ber­lis­ten und ihren kom­mu­nal­po­li­ti­schen Kon­zep­ten um das Ver­trau­en der Wäh­ler­schaft zu wer­ben. Auch damit kön­ne man eine Tra­di­ti­on fort­füh­ren, da die hie­si­ge Dis­kus­si­ons­kul­tur bis­her schon nicht den mar­tia­li­schen Begriff „Kampf“ ver­dient habe.