Der Rott­wei­ler Nar­ren­tag war sicher das eigent­li­che, das gro­ße Brauch­tums­er­eig­nis in die­sen Tagen. Es gibt aber ein zwei­tes. Ein klei­nes, unrun­des, aber wit­zi­ges Jubi­lä­um: 111 Jah­re Dun­nin­ger Holz­äp­fel. Das wird am kom­men­den Wochen­en­de, vom 27. Janu­ar an gefei­ert. Und hier auf NRWZ.de schaut die Zunft selbst zurück und zeigt ihre Geschich­te auf.

Einst und jetzt: Grup­pen­bil­der fast aller Holz­äp­fel als Teil­neh­mer 1958 an einem Nar­ren­tref­fen in Aich­hal­den und der heu­ti­gen Dun­nin­ger Narrentypen.Fotos: pm

Als Grün­dungs­jahr und Beginn der orga­ni­sier­ten Dun­nin­ger Fas­net ist in den Ver­eins­ana­len das Jahr 1906 fest­ge­hal­ten. Am 10. März die­ses Jah­res hat­ten sich ein paar gewitz­te Män­ner um den an die­sem Abend zum Nar­ren­va­ter gewähl­ten Emil Duf­ner zusam­men­ge­fun­den, um die Narr­hal­la Dun­nin­gen aus­zu­ru­fen. Dem Zeit­geist jener Jah­re fol­gend, lehn­te sich die Aus­ge­stal­tung der Fas­nets­ta­ge zunächst an der Hand­lungs­wei­se der damals aller­orts geleb­ten Kar­ne­vals­kul­tur an. Die gewitz­ten Män­ner bezeich­ne­ten sich des­halb als Elfer­rä­te und die när­risch moti­vier­ten Nar­ren­see­len im Ort waren jähr­lich Teil eines The­men­um­zu­ges oder thea­tra­li­scher Dar­bie­tun­gen. 1907 hielt des­halb zunächst Prinz Kar­ne­val mit sei­nem Gefol­ge Ein­zug in das när­ri­sche Dun­nin­gen. Im Jah­re 1911 wur­den bei­spiels­wei­se von den när­ri­schen Prot­ago­nis­ten die „Vier Jah­res­zei­ten“ in Sze­ne gesetzt.

Lei­der erfuhr die Ent­wick­lung nicht nur der Fas­net ab 1914 durch die welt­ge­schicht­li­chen Gescheh­nis­se einen mas­si­ven Ein­schnitt. Nach Ers­tem Welt­krieg und Welt­wirt­schafts­kri­se waren erst wie­der ab der zwei­ten Hälf­te der 20er Jah­re des letz­ten Jahr­hun­derts, Fas­nets­ak­ti­vi­tä­ten in Dun­nin­gen zu ver­zeich­nen.

Der Elfer­rat lud nun, neu kon­sti­tu­iert und mit Nar­ren­va­ter Hein­rich Erath, neben dem Fas­nets­um­zug auch zu einer „Gro­ßen Redou­te“ ein. Gebo­ten wur­den ver­schie­de­ne unter­halt­sa­me Pro­gramm­punk­te, zur Unter­hal­tung und Tanz, spiel­ten die „Ver­ei­nig­ten Musik­ka­pel­len zu Holz­äp­fel­hau­sen“ auf.

Die­se Namens­ge­bung war sicher­lich kein Zufall, denn wie auch in ande­ren Nar­ren­hoch­bur­gen und Nar­ren­nes­tern ver­lo­ren die Fas­nets­ak­ti­vis­ten von damals offen­sicht­lich all­mäh­lich die Freu­de am Kar­ne­vals­brim­bo­ri­um und besan­nen sich an die alt­her­ge­brach­te Art Fas­net zu fei­ern. Vie­ler­orts ent­stan­den typi­sche Nar­ren­fi­gu­ren und Bezeich­nun­gen. So wohl auch in Dun­nin­gen, wel­ches ab dato an der Fas­net zu Holz­äp­fel­hau­sen wur­de.

Üppige Apfelplantagen

Als Holz­äp­fel wur­den die Ein­woh­ner von Dun­nin­gen schon seit län­ge­rer Zeit bezeich­net. Da kam den Zeit­ge­nos­sen jener Tage, die­ser Neck­na­me als „orts­ty­pi­sches Mar­ken­zei­chen“ für die Fas­net sicher­lich gera­de recht.

Der Hin­ter­grund für die­se Bezeich­nung ist dar­in zu fin­den, dass Dun­nin­gen bereits seit dem Mit­tel­al­ter über gro­ße Apfel­baum­an­la­gen ver­füg­te. Noch Anfang des 20. Jahr­hun­derts wur­den auf der Gemar­kung annä­hernd 2400 Apfel­bäu­me unter­schied­lichs­ter Sor­ten gezählt. Vor allem am Hof­gut und Bach­lauf Affol­ter­bach – eine Lie­gen­schaft zur Orts­gren­ze von Locher­hof in Rich­tung Schön­bronn, gab es den Beschrei­bun­gen zufol­ge sehr üppi­ge Baum­be­stän­de. Affol­ter oder auch Affal­ter, stellt eine mit­tel­hoch­deut­sche Bezeich­nung des Wor­tes Apfel, auch des Apfel­bau­mes, dar (Affol­ter­bach – Apfel­bach).

Aller­dings, zählt die Lage der Gemein­de Dun­nin­gen mit einer den Win­den sehr aus­ge­setz­ten Gemar­kung, laut Ober­amts­be­schrei­bung von 1873 nicht unbe­dingt zu den bevor­zug­ten Apfel­an­bau­re­gio­nen.

In der Orts­be­schrei­bung fin­det sich dar­um wei­ter „… das vor­herr­schen­de raue Kli­ma lässt des­halb auch das Baum­obst nicht rich­tig gedei­hen. Die zu ern­ten­den Äpfel eig­nen sich weni­ger zum Essen und wer­den des­halb bevor­zugt zu Most, dem dama­li­gen Haus­ge­tränk ver­ar­bei­tet. Auch die Leu­te schei­nen vom Kli­ma geprägt. Sie sind vom har­ten Schlag, mit rau­her aber ehr­li­cher Herz­lich­keit …” Durch das Abbild von Leu­ten und Äpfeln wur­de den Dun­nin­gern des­halb der Neck­na­me „Holz­äp­fel“ zuge­dacht. Ein ein­präg­sa­mer Name für die Fas­net war somit gefun­den. Was nun fehl­te, war ein pas­sen­des Stil­bild – „Ein Holz­äp­fel.“

In die­sem Zusam­men­hang, begnüg­te sich die dama­li­ge Nar­ren­schar zunächst mit einem ein­zel­nen, mas­si­ven Holz­äp­fel­kopf. Mit der Her­stel­lung die­ses Uni­ka­tes wur­de 1928 der in See­dorf ansäs­si­ge Bild­hau­er und Stein­metz Her­mann Uhl beauf­tragt. Die­se Holz­äp­fel­büs­te, fand anschlie­ßend wäh­rend der Redou­te im Saal­bau des Gast­hau­ses „Zur Schne­cke” sei­nen Platz auf einem hohen Sockel neben dem Red­ner­pult und ver­sinn­bild­lich­te dadurch die Regent­schaft der Nar­ren.

Anfang der 30er Jah­re, kamen ein paar pfif­fi­ge Köp­fe auf die Idee, den bis dato mas­si­ven Holz­äp­fel­kopf „aus am Schneck“ aus­zu­höh­len und dar­aus eine trag­ba­re Holz­äp­fel­mas­ke zu fer­ti­gen. Damit soll­te nun end­lich auch eine orts­be­zo­ge­ne Nar­ren­fi­gur geschaf­fen wer­den.
Der orts­an­säs­si­ge Bild­hau­er Hans Mai­er fer­tig­te in die­sen Jah­ren noch drei wei­te­re Holz­äp­fel­voll­mas­ken an. Die­se Mas­ken besa­ßen die Beson­der­heit, dass die­se nach oben auf­zu­klap­pen waren und nicht, wie heu­te üblich, zur Sei­te hin geöff­net wur­den.

Selbst­ver­ständ­lich soll­te dazu auch ein pas­sen­des Nar­ren­kleid ange­fer­tigt wer­den. Ide­en und ers­te Skiz­zen dazu hat­te Maler­meis­ter Hugo Hils zwar ent­wor­fen, zur Umset­zung hat es aber, vor allem auf­grund der wirt­schaft­li­chen Situa­ti­on der dama­li­gen Zeit, nicht gereicht.

Im Wei­te­ren war es aber­mals die Zeit­ge­schich­te, wel­che das ört­li­che Fas­nets­trei­ben hemm­te und schließ­lich zum Erlie­gen brach­te. Über die gesam­te Zeit­span­ne des Zwei­ten Welt­krie­ges sowie den anschlie­ßend ent­beh­rungs­rei­chen Nach­kriegs­jah­ren fan­den kei­ne Fas­nets­ak­ti­vi­tä­ten in Holz­äp­fel­hau­sen mehr statt.

Erst im Jah­re 1949 ent­wi­ckel­te sich all­mäh­lich wie­der der Wunsch, im Ort Fas­net zu hal­ten. Am 23. Janu­ar fand sich des­halb eine grö­ße­re när­ri­sche Gesell­schaft im Gast­haus Kro­ne ein, um, Zitat aus dem Pro­to­koll „… in urde­mo­kra­ti­scher Wei­se, im Rah­men eines fide­len Kap­pen­abends dem Vol­kes­wil­len Aus­druck zu ver­lei­hen und die Regie­rung für die Fas­nets­zeit zu wäh­len. Denn es wird all­ge­mein befür­wor­tet, die alte Tra­di­ti­on der Narr­hal­la Dun­nin­gen fort zu füh­ren, um in Dun­nin­gen wie­der Fas­net fei­ern zu kön­nen …” Der „ewig jun­ge Ober­narr“ Bru­no Duff­ner, wur­de in die­ser Ver­samm­lung zum Nar­ren­va­ter gewählt.

Fas­net in Dun­nin­gen anno 1952. Foto: Peter Auber

Ein erster Umzug

Das anschlie­ßend fest­ge­leg­te Fas­nets­pro­gramm war bereits sehr umfang­reich. Es beinhal­te­te, neben diver­sen Kap­pen­aben­den und Haus­bäl­len mit Tanz in den ört­li­chen Loka­len, einen Umzug am Fas­nets­mon­tag, die Her­aus­ga­be eines Nar­ren­blätt­les sowie den Fas­nets­aus­klang am Fas­nets­diens­tag. Die­ser sich in den wei­te­ren Jah­ren eta­blie­ren­de Fest­ver­lauf, wur­de in den Fol­ge­jah­ren um die Punk­te Pro­kla­ma­ti­on am Fas­nets­sonn­tag vor dem Rat­haus und Schü­ler­be­frei­ung am Fas­nets­mon­tag­mor­gen sowie Vor­trag der Licht­putz­sche­re nach dem Umzug an die­sem Tag ergänzt.

Ein erster Präsident

Die Fas­net 1957 läu­te­te in Holz­äp­fel­hau­sen eine neue Ära ein. Es regiert seit­her ein Prä­si­dent über das ört­li­che Nar­ren­land. Rein­hold Bur­ri über­nahm in der Ver­samm­lung am 18. Janu­ar das Zep­ter und hat­te von nun an das Sagen über die Fas­net in Holz­äp­fel­hau­sen.

Ein erstes Kleidle

Der Höhe­punkt die­ses Jah­res, war aller­dings die Vor­stel­lung des ers­ten kom­plet­ten Holz­äp­fel­klei­des beim Bun­ten Abend im voll­be­set­zen Weh­le-Saal. Das anwe­sen­de när­ri­sche Publi­kum war kom­plett begeis­tert.

Ein erstes Narrentreffen

Im dar­auf­fol­gen­den Jahr wur­de der Elfer­rat beim Besuch des ers­ten aus­wär­ti­gen Nar­ren­tref­fens in Aich­hal­den bereits von acht Holz­äp­fel­kleid­le beglei­tet. Die getra­ge­nen Holz­äp­fel­mas­ken stamm­ten von ver­schie­de­nen Mas­ken­schnit­zern aus dem Ort, die Näh­ar­beit an Kit­tel und Hose erle­dig­te im Vor­feld Wina Haber­stroh. Zum Nar­ren­kleid wur­de ein „Holz­äp­fel­schütt­ler“ getra­gen. Auf die­sem befan­den sich Bre­zeln, wel­che das dama­li­ge Aus­wurf­ma­te­ri­al des Holz­äp­fels waren.

Der wohl längs­te Elfer­rat aller Zei­ten: Wal­ter Straub. Foto: Paul May­er

Neben den von den ange­reis­ten Zuschau­ern sehr bewun­der­ten Holz­äp­feln hat­te die Narr­hal­la Dun­nin­gen noch eine wei­te­re Attrak­ti­on zu bie­ten: einen Elfer­rat mit unschlag­ba­rem Humor und Grö­ße – Wal­ter Straub (Bild), der damals größ­te Mann Euro­pas und somit wahr­schein­lich größ­ter Elfer­rat der Welt.

Im Lau­fe der 60er Jah­re ent­wi­ckel­te sich unter Prä­si­dent Erwin Schu­ma­cher all­mäh­lich das heu­te bekann­te Bild der Dun­nin­ger Holz­äp­fel­fas­net. 1961 wur­de zunächst der Elza­cher Holz­bild­hau­er Josef Tränk­le beauf­tragt, ein wei­te­res Nar­ren­kleid zu ent­wer­fen. An der dar­auf­fol­gen­den Fas­net konn­te das när­ri­sche Publi­kum den ers­ten Knor­ren bewun­dern.

Hausers Einfluss

1963 erhielt die Gemein­de Dun­nin­gen einen Neu­bür­ger. Ein in der Sze­ne noch eher unbe­kann­ter Bild­hau­er namens Erich Hau­ser ver­leg­te Ate­lier und Wohn­sitz von der Schram­ber­ger Tal­stadt in die leer ste­hen­de Kup­fer­schmie­de­werk­statt des ehe­ma­li­gen Nar­ren­va­ters Bru­no Duff­ner. Neben sei­ner bild­haue­ri­schen Tätig­keit, wel­che von eini­gen Dun­nin­gern zunächst eher kri­tisch beäugt wur­de, wid­me­te er sich im Lau­fe der Zeit auch der Aus­ge­stal­tung des Dun­nin­ger Nar­ren­klei­des. Er ver­än­der­te und ent­wi­ckel­te dabei das Erschei­nungs­bild zur heu­te bekann­ten Form. Der Holz­äp­fel selbst wur­de vom Gesichts­aus­druck etwas lieb­li­cher gefasst und erhielt ein gleich­mä­ßi­ges Blät­ter­kleid. Der eher „zier­li­che“ Knor­ren, wur­de zum statt­li­chen Stamm mit stan­des­ge­mä­ßem Geschell.

Hau­ser schlug außer­dem vor, alle bis dato exis­ten­ten Holz­äp­fel­kleid­le – dies waren bereits 29 Stück – in einer Holz­äp­fel­gil­de zusam­men zuschlie­ßen. Die­ser Idee stimm­te der dama­li­ge Elfer­rat zu. Die auf­ge­stell­ten Regeln hin­sicht­lich Ver­hal­ten und Auf­tre­ten der Kleid­les­trä­ger in der Öffent­lich­keit wur­den in einer Gil­de­ord­nung fest­ge­legt und waren und sind heu­te noch für alle Kleid­les­trä­ger bin­dend.

Die Moste startet

Eine per­fek­te Über­ra­schung gab es am Fas­nets­sonn­tag 1966 zu bestau­nen: Die Mos­te ging auf ihre Jung­fern­fahrt. Eine selbst­fah­ren­de und „manns­gro­ße“ Apfel­mos­te fuhr im Holz­äp­fel­sprung mit. Im Lau­fe der Jah­re, wur­de sie dank ihres Innen­le­bens zu einer sehr belieb­ten Anlauf­stel­le vor und nach den Umzü­gen.

Bis 1971 zeich­ne­ten sich für die Orga­ni­sa­ti­on der Fas­nets­zeit nun zwei Insti­tu­tio­nen ver­ant­wort­lich. Die Narr­hal­la küm­mert sich nach erfolg­rei­cher Pro­kla­ma­ti­on und Schlüs­sel­über­ga­be am Rat­haus in ers­ter Linie um die Fas­net in der mitt­ler­wei­le in Betrieb genom­me­nen Fest­hal­le. Sie orga­ni­sier­te hier­für die bei­den Bür­ger­bäl­le, den Kin­der­ball am Diens­tag­nach­mit­tag und die sons­ti­gen när­ri­schen Ver­an­stal­tun­gen in der Hal­le über die hohen Tage. Deren Elfer­rä­te erdach­ten und tru­gen die Licht­putz­sche­re vor und ver­fass­ten über vie­le Jah­re eine jähr­li­che Neu­auf­la­ge des Holz­äp­fel­hau­se­ner Nar­ren­blätt­les.

Die Holz­äp­fel­gil­de war für die Stra­ßen­fas­net zustän­dig. Hier­zu zählt der Holz­äp­fel­sprung am Sonn­tag, die Orga­ni­sa­ti­on des Umzu­ges am Fas­nets­mon­tag sowie das Ende der Stra­ßen­fas­net am spä­te­ren Diens­tag­nach­mit­tag mit dem Mos­ten. Der Fas­nets­diens­tag wird außer­dem dazu genutzt, den älte­ren und nicht mehr mobi­len Herr­schaf­ten im Ort in deren Heim einen kur­zen Besuch abzu­stat­ten. Mit Wurst und Wecken bepackt geht es dazu im Holz­äp­fel­kleid auf den Weg. Es eta­blier­te sich ein Brauch in der Gemein­de, der gro­ße Aner­ken­nung erhielt und auch heu­te an der Fas­net wei­ter­hin Bestand hat und gepflegt wird.

In der Gene­ral­ver­samm­lung 1971 erfolg­te die Ver­schmel­zung die­ser bei­den Ein­rich­tun­gen. Elfer­rat und Gil­de­aus­schuss ver­stän­dig­ten sich dar­auf, künf­tig gemein­sam unter dem Namen Narr­hal­la Dun­nin­gen zu agie­ren.

Die Geburt der Zunft

Auf­grund der mit den Jah­ren ste­tig stei­gen­den Wert­schät­zung des Nar­ren­klei­des, eta­blier­te sich immer mehr die Begriff­lich­keit der Holz­äp­fel­fas­net. Des­halb ent­schlos­sen sich die Ver­ant­wort­li­chen der Narr­hal­la unter Prä­si­dent Wer­ner Rapp in der Gene­ral­ver­samm­lung 1976, eine Namens­än­de­rung vor­zu­neh­men. In Zukunft soll nun die Holz­äp­fel­zunft Dun­nin­gen die Geschi­cke der Fas­net in Holz­äp­fel­hau­sen len­ken.

Mitt­ler­wei­le eta­blier­te sich in Holz­äp­fel­hau­sen ein jähr­lich wie­der­keh­ren­der Fest­ab­lauf, wel­cher auf­grund sei­ner Viel­fäl­tig­keit einen regen Zulauf auch von außer­halb der Gemein­de­gren­zen ver­zeich­nen kann. Die­ser umfasst ver­schie­de­ne Umzü­ge und Saal­fas­ne­ten über die när­ri­schen Tage. Wei­ter ist auch die Wirt­schafts­fas­net ein wesent­li­cher Bestand­teil des när­ri­schen Trei­bens im Ort und bie­tet Gele­gen­heit zu man­cher net­ten Begeg­nung und Bege­ben­heit.

Aktu­ell sind im Ver­eins­re­gis­ter mehr als 500 Ori­gi­nal Dun­nin­ger Holz­äp­fel­kleid­le ver­zeich­net. Der Holz­äp­fel­zunft selbst gehö­ren mehr als 600 Mit­glie­der an. Getreu der Maxi­me „Jedem zur Freud – und nie­mand zum Leid“ will die Nar­ren­schar zu Holz­äp­fel­hau­sen auch in Zukunft ihre när­ri­sche Tra­di­ti­on und deren Fas­nets­brauch­tum bewah­ren und pfle­gen.

Alle Infos zum Jubi­lä­um „111 Jah­re Holz­äp­fel­zunft Dun­nin­gen” unter www.111jahrezunft.de