OBERNDORF (him) – Auch gut eine Woche nach der Bluttat in Oberndorf-Aistaig ist der genaue Tathergang unklar. Wie berichtet, hatten Polizeibeamte nach Zeugenhinweisen in Aistaig einen 52-Jährigen Bauunternehmer tot in seinem Haus gefunden.

Seine 49-jährige Ehefrau und sein 13-jähriger Sohn waren mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus gekommen. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen von einem Familiendrama aus. Hinweise, dass Dritte beteiligt waren, lägen nicht vor.

Zwar sei die 49-jährige Frau am Wochenende aus dem künstlichen Koma aufgewacht, so Polizeisprecher Dieter Popp. Auch habe ein erster Kontakt stattgefunden. „Aber sie kann sich, wohl wegen der Schwere ihrer Verletzungen, noch an nichts erinnern.“  Der Junge schwebe weiterhin in Lebensgefahr.

Die Polizei werde in den kommenden Tagen weiterhin versuchen, die Frau zu befragen, um vielleicht doch noch mehr über das Geschehen am 5. März herauszufinden, so Popp. Gleichzeitig sei die Spurensicherung bemüht, die Spurenlage auszuwerten, um so den Tathergang rekonstruieren zu können.