72 Stunden Aktion des BDKJ: Uns schickt der Himmel

ROTTWEIL – „Uns schickt der Himmel“ ist die bundesweite Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Vom 23. bis 26. Mai machen tausende Jugendgruppen in 72-Stunden die Welt ein Stück besser. Der BDKJ Rottweil konnte auch in diesem Jahr mit dem Landtagsabgeordneten Stefan Teufel MdL einen engagierten Schirmherrn gewinnen.

Stefan Teufel MdL nimmt die Sozialaktion im Dekanat Rottweil nun schon das zweite Mal in Folge unter seine Fittiche. „Unser Ehrenamt ist eine wichtige Säule der Gesellschaft, ohne das Ehrenamt ist kein Staat zu machen. Deshalb soll die Nachwuchsgewinnung im Ehrenamt verstärkt und eventuell Anreize für junge Menschen geschaffen werden, sich ehrenamtlich einzubringen“, so Teufel. „Gerade in Zeiten stürmischer Veränderungen spielt der gesellschaftliche Zusammenhalt eine sehr wichtige Rolle. Die zunehmenden gesellschaftlichen Fliehkräfte bereiten mir Sorge. Ein Gegengewicht zu diesen Entwicklungen sehe ich jedoch im bürgerschaftlichen Engagement in Vereinen, Stiftungen, in Initiativen und Netzwerken. Ich sehe es als Aufgabe der Politik, dieses Engagement zu ermuntern und Hilfestellung zu leisten für einen neuen Zusammenhalt“ so Teufel, der die Förderung des freiwilligen sozialen Jahres (FSJ) im Rahmen des Arbeitsprogramms zum gesellschaftlichen Zusammenhalt der Landesregierung durchgesetzt hat.

Das FSJ ist Dienst von Menschen am Menschen und stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt damit im Kern. Jeder fünfte Absolvent eines freiwilligen sozialen Jahres ist Baden-Württemberger. Der gebürtige Rottweiler unterstützt die Aktionen des BDKJ auch außerhalb der 72 Stunden Aktion, so zuletzt beim „WELTfairÄNDERER“, einem Bildungsprojekt an der Dunninger Eschachschule.

Zum Anmeldeschluss der Aktion kann der BDKJ Rottweil insgesamt 17 Aktionsgruppen verzeichnen. Die Gruppen sind quer im ganzen Dekanat verteilt. Neben den Verbänden, wie etwa die KjG Oberndorf oder die KjG Zimmern, gibt es auch viele andere Gruppen: Ministranten, Pfarrjugenden, welche sich teilweise sogar mit den Ehrenamtlichen aus den Nachbarorten zusammengeschlossen haben.

Insgesamt setzen sich im Mai im Dekanat Rottweil mehr als 600 jugendliche Ehrenamtliche mit sozialen Projekten für ihre Mitmenschen ein. Die Aktionsgruppen werden momentan von den Verantwortlichen des Koordinierungskreises besucht und bei der Planung ihrer Projekte unterstützt. Diese Projekte sind bis zum 23. Mai streng geheim und werden erst bei der Auftaktveranstaltung den Aktionsgruppen bekannt gegeben.