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Sonntag, 27. September 2020

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„Ich weiß nicht, ob wir es bis September schaffen“ – Reise- und Tourismusbranche in der Krise (NRWZ.de+)

Die Reisebranche steht still, viele Unternehmen wissen nicht, ob sie die Corona-Zeit überstehen werden. Die NRWZ hat sich mal etwas umgehört.

Wir haben alle keine Einnahmen mehrr. Aber was den Unterschied ausmacht ist, dass wir unsere Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken müssten oder sogar entlassen, aber wir Arbeit haben, dass jeder Mitarbeiter 150 Prozent arbeiten sollte oder muss.“ So beschreibt Robert Wassermann von Canada Dream Tours in Sulgen die Situation der Reisebranche treffend. Denn es geht dort allen gleich: Reisen müssen storniert oder umgebucht werden, teils müssen auch Urlauber zurückgeholt werden.

So geht es im Reisebüro Bühler, wie Günther Hauser sagt, die meisten seien wieder da. Um mehrere Leute müssen er und sein Team sich noch kümmern, sie sitzen in Mexiko, Südafrika und Australien fest. Wobei die Situation sich inzwischen wieder entspannt, „der Dampf ist aus dem Kessel raus“., Die letzten Wochen aber seien schlimm gewesen. „Unsere Mitarbeiter haben bis an den Anschlag gearbeitet.“ Anfangs hätten viele Kunden panisch reagiert, „auch uns gegenüber.“ Einen kleinen Silberstreif am Horizont sieht Hauser: Das Interesse an Reisen in den Sommer- und Herbstferien wachse inzwischen.

Dieter Petrolli vom gleichnamigen Busunternehmen ist mit seinem Team ebenfalls hauptsächlich damit beschäftigt, Reisen zu stornieren oder umzubuchen. Seine 20 Busse sind abgemeldet und stehen in der Halle. Zwar habe er erste Anfragen für den Herbst, „aber ich weiß nicht, ob wir es bis dahin schaffen.“ Man plane dynamisch, von Woche zu Woche, neue Reisen sieht er frühestens im September. Immerhin gibt es auch kleine Lichtblicke: „Jetzt war eine 84-jährige Kundin da, die ihre Reise nach Oberammergau storniert hat. Sie meinte, sie wisse ja nicht, ob sie in zwei Jahren noch lebe. Von den 250 Euro hat sie uns 50 gespendet.“

Bei Müller Reisen in Bösingen ist derzeit nur eine Telefonansage erreichbar. Dafür ist auf der Webseite zu lesen: „Liebe Gäste, Kunden und Freunde, die Verbreitung des Coronavirus hält die Welt weiter in Atem. Wir alle müssen jetzt mithelfen, die Verbreitung zu stoppen oder zumindest zu verlangsamen.“ Daher habe man zunächst bis 19. April alle Reisen abgesagt. „Wir sind mit allen unseren Kräften rund um die Uhr im Einsatz und dabei, alle betreffenden Kunden persönlich zu informieren. Fällt Ihre Reise in o. g. Zeitraum, so warten Sie bitte unsere Kontaktaufnahme ab.“ Reisen ab 20. April fänden nach derzeitigem Stand wie geplant statt.

Die Hotels und Gästehäuser sind ebenfalls schwer getroffen von der Krise. Sonja Rajsp, Betreiberin eines Appartementshauses in Lauterbach, sagt: „Auch unser Appartementhaus Schwarzwaldblick hat Corona kalt erwischt, wir mussten sämtliche Buchungen der nächsten Wochen stornieren. Wir haben die Gäste gefragt, ob sie anstatt Storno auch mit einer Verschiebung ihres Urlaubs in den Herbst einverstanden sind, und zum Glück haben viele Ja gesagt.“ Da derzeit noch Nebensaison ist, seien die Ausfälle nicht ganz so schlimm. „An Ostern tut’s schon ein bisschen mehr weh, und wenn es so kommen sollte, dass Tourismus über den Sommer verboten bleiben sollte, dann wird das Ganze für uns existenzbedrohend.“

Dabei sei in den Ferienwohnungen die Ansteckungsgefahr nicht so groß wie zum Beispiel in Hotels: „Mit eigener Küche, eigenem Aufenthaltsraum und eigener Terrasse können Gäste wunderbar Abstand zu anderen halten. Das fällt am Buffet beim All-inclusive-Urlaub sicher schwerer. Und wenn es tatsächlich stimmt, was erste Studien zeigen, dass angeblich Corona bei hoher Luftverschmutzung leichteres Spiel hat – dann ist natürlich ein Luftkurort mitten im Schwarzwald das Beste, was man sich als Urlaubsort wünschen kann“, wirbt sie nebenbei für Lauterbach. Es werde sicher so kommen, dass viele nicht fliegen werden wollen oder gar dürfen – „wer weiß, wie die Pandemie sich im Sommer ausgebreitet haben wird. Bisher hatten wir viele Gäste aus Israel, Italien, Spanien. Vielleicht wird sich das ändern, und es werden mehr Menschen Urlaub im eigenen Land machen. Ich kann mir vorstellen, dass Urlaub in der Natur einen Aufschwung erleben wird.“

Durchhalten, das ist auch die Devise von Nico Nathan, der das Hotel Sailer in Rottweil betreibt. Seine Mitarbeiter sind in Kurzarbeit, entlassen wird er niemanden. „Es geht ja irgendwann weiter.“ Bis auf ein paar wenige Geschäftsreisende ist sein Hotel leer, von Amts wegen: Privatgäste und Frühstück sind untersagt. „Wir müssen das jetzt aussitzen.“ Er geht davon aus, dass er und seine Kollegen das überstehen: „Wir werden das schaffen. Wir werden es schaffen müssen.“ Und abwarten müsse man, so Nathan, welche Hilfen vom Staat noch kommen. „Was bisher beantragt werden kann, das ist ja nur ein Tropfen auf den heißen Stein.“