Land­kreis Rott­weil Achim Bel­ser bleibt Vor­sit­zen­der des CDU-Orts­ver­ban­des Die­tin­gen

Achim Belser bleibt Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Dietingen

DIETINGEN – Wenn die lan­des­po­li­ti­sche Kom­pe­tenz mit lokal­po­li­tisch Inter­es­sier­ten zusam­men­kommt, dann ent­steht das, was zu erle­ben war bei der Mit­glie­der­ver­samm­lung des CDU-Orts­­ver­­ban­­des Die­tin­gen im Gast­haus „Schwa­nen“ im Orts­teil Böh­rin­gen.

So war Ste­fan Teu­fel, CDU-Kreis­­vor­­­sit­zen­­der, Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter und  gesund­heits­po­li­ti­scher Spre­cher sei­ner Frak­ti­on genau der rich­ti­ge Ansprech­part­ner für ein The­ma, das immer mehr an Bedeu­tung gewinnt – die Pfle­ge und wie die zuneh­men­den Anfor­de­run­gen auch in Zukunft noch bewäl­tigt wer­den kön­nen.

So ganz kon­kret auch nach meh­re­ren Gesprä­chen im Pfle­ge­heim St. Josef, das von CDU-Ver­­­tre­­tern immer wie­der besucht wird und in dem der CDU-Vor­­­sit­zen­­de Achim Bel­ser auch in die­sem Jahr  an Grün­don­ners­tag zusam­men mit Pfar­rer Albrecht Zepf die schon ver­trau­te und ger­ne ange­nom­me­ne vor­ös­ter­li­che Akti­on durch­ge­führt hat.

Wir wol­len den Pfle­ge­be­ruf attrak­ti­ver machen“, kon­sta­tier­te Ste­fan Teu­fel und bestä­tig­te die von CDU-Mit­­­glie­­dern erho­be­nen For­de­run­gen nach wei­te­ren Ver­bes­se­run­gen bei der Pfle­ge. „Dabei muss uns allen klar sein, dass die­se nicht ohne Kos­ten­stei­ge­run­gen mög­lich sind“, füg­te er hin­zu. Es sind eben oft­mals vie­le Stell­schrau­ben, die gedreht wer­den müs­sen im Poli­tik­be­reich.

So auch wenn der direk­te Ver­tre­ter des Krei­ses Rott­weil im Stutt­gar­ter Par­la­ment auf die The­men zu spre­chen kam, die ihm über die gesund­heit­li­che Ver­sor­gung hin­aus auf dem Her­zen lie­gen. Egal ob es sich um not­wen­di­ge Infra­struk­tur­maß­nah­men han­delt wie die Erhal­tung intak­ter Stra­ßen, die drin­gend not­wen­di­ge Ertüch­ti­gung der Gäu­bahn, den Bau der Tal­um­fah­rung Schram­berg oder um das schnel­le Inter­net, das bis Ende die­ses Jah­res im gesam­ten Kreis flä­chen­de­ckend rea­li­siert sein wird – unter Auf­bie­tung beträcht­li­cher finan­zi­el­ler Mit­tel.

Span­nen­de Dis­kus­sio­nen um wich­ti­ge The­men, „die uns alle betref­fen und mit denen wir uns beschäf­ti­gen müs­sen“, stell­te Tou­ran Dietz fest und füg­te hin­zu: „Umso not­wen­di­ger ist es, dass sich vie­le Men­schen poli­tisch betä­ti­gen, mit dabei sind, sich für die Demo­kra­tie ein­set­zen.“ Sie, die vor 50 Jah­ren aus dem Iran nach Deutsch­land kam und die unter­schied­li­chen Sys­te­me aus eige­ner Anschau­ung kennt, ließ sich dann auch nicht zwei­mal bit­ten und nahm die Kan­di­da­tur als Bei­sit­ze­rin im neu zu wäh­len­den Orts­vor­stand ger­ne an.

Vor­sit­zen­der bleibt wei­ter­hin Achim Bel­ser, der in sei­nem Rechen­schafts­be­richt einen Abriss über die Arbeit sei­nes Ver­ban­des in den ver­gan­ge­nen vier Jah­ren gab. Gleich­zei­tig über­nahm er die neu gebil­de­te Funk­ti­on des Mit­glie­der­be­auf­trag­ten. Für den nicht mehr kan­di­die­ren­den Stell­ver­tre­ter Dr. Bern­hard Schö­ne­mann wähl­te die Ver­samm­lung den 37-jäh­­ri­gen Andre­as Zieg­ler in die­se Posi­ti­on; gleich­zei­tig über­nahm der über­zeug­te Ver­tre­ter des Arbeit­neh­mer­flü­gels der CDU das Amt des Inter­net­be­auf­trag­ten.

Wie bis­her ist Eva Schnei­der Schrift­füh­re­rin des Orts­ver­ban­des und Tan­ja Hack-Digi­­ser ver­wal­tet des­sen Finan­zen, die ganz und gar auf Kan­te genäht sind. „Weil wir nicht län­ger von der Sub­stanz leben wol­len“, so alle Betei­lig­ten, beschlos­sen die anwe­sen­den Mit­glie­der eine noch immer mode­ra­te, aber not­wen­di­ge Erhö­hung des Mit­glie­der­bei­trags. Womit nicht nur alle leben kön­nen, son­dern die Zusa­ge eines Teil­neh­mers, die Kos­ten für die Oster­läm­mer und –eier für die öster­li­che Fei­er im kom­men­den Jahr zu über­neh­men, wur­de mit Bei­fall freu­dig begrüßt und lässt den Orts­ver­band und sei­ne Finanz­re­fe­ren­tin nun wie­der ruhig und zuver­sicht­lich in die nächs­ten zwei Jah­re bli­cken.

Blei­ben die The­men, die auf der Tages­ord­nung ste­hen. Wie die von Fer­di­nand Graf von Bis­sin­gen ange­mahn­te Kon­ti­nui­tät in der Schul­po­li­tik. „Als Vater von drei schul­pflich­ti­gen Kin­dern ist es mir wich­tig, dass von der ers­ten Klas­se an die Bil­dung sich an  den Maß­stä­ben ori­en­tiert, die ihnen eine erfolg­rei­che Schul­lauf­bahn ermög­licht.

Her­aus­for­de­run­gen in nicht gerin­ger Art. So dass die Ermun­te­rung an die CDU-Mit­­­glie­­der von Ste­fan Teu­fel bei der Ent­las­tung des Vor­stands, sich zu enga­gie­ren, in der Par­tei wie auch mit sei­nem guten Namen für die CDU sich für Man­da­te auf Gemein­­de- und auf Kreis­ebe­ne zu bewer­ben, genau an der rich­ti­gen Stel­le ankam.

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